Zitat:
Original erstellt von Pepino
Hallole,
Meine persönliche Meinung:
Oft ist es nicht ein spezieller Aufschlag, der IMMER Punkte bringt, sondern eine bestimmte Aufschlag-Abfolge, bei der man den Gegner "lockt".
HTH
Pepino
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Exactissime
Man sollte dem Gegner auch nicht die Möglichkeit geben, die Annahme während des Spieles zu erlernen, indem man den Top Ausfschlag andauernd einsetzt. Maximal 2x hintereinander - Ausnahme Endphase 19:16, 18:17 ... .
1. bringt eine bunte Mischung letztlich mehr Punkte, da immer wieder was Anderes kommt
2. kann man während der Präsentation der Mischung schon mal die "Bringer" für den "Endspurt" identifizieren.
3. bekommt man durch die Konstruktion von bestimmten Folgen einen synergistischen Effekt.
Beispiel zu 3.:
- zunächst fürchterlicher Unterschnitt mit Rückhandaufschlag in die Tischmitte möglichst kurz hinters Netz (das versemmeln schon Einige ins Netz)
- sodann mit der gleichen fürchterlichen Hackbewegung einen Noppen Pseudounterschnitt servieren; da hier nix drin ist, steigt in mehr als 50% der Fälle der Ball wie eine Kerze hoch und Batsch

- zuletzt holt man mit den Noppen wieder wie zum Unterschnitthack aus, zieht aber im letzten Augenblick den Schläger nach vorne durch (mit leichter Schließbewegung des Blattes) - das Ganze locker, nicht fest. Dieser Ball landet dann >75% im Netz
So eine Abfolge hat aber nur Sinn, wenn nach den einzelnen Angaben KEIN langer Ballwechsel erfolgt ist. Sonst hat man keinen Konditinoierungseffekt mehr durch die vorhergegangene Angabe.