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AW: Wechselgerüchte und Transfers 2013
[QUOTE=Ralf1974;2417837]Ich finde es bedenklich dass hier öffentlich über Zahlungen gesprochen wird. Es ist weder verwerflich, Geld zu Zahlen, noch Geld anzunehmen.
Ich will an dieser Stelle nicht den Spielverderber geben, aber dein letzter Satz ist so nicht korrekt. Die WO verbietet u.a. Zahlungen an Spieler, die ausschließlich aufgrund Leistungen als Tischtennis-Sportler gezahlt werden, unter B 1.2 ausdrücklich (die Ausnahme Berufsspieler wird wohl in den seltensten Fällen zutreffen) und jeder Verein/ Spieler muss das bei Erteilung/ beim Wechsel der Spielberechtigung entsprechend bestätigen:
Der Spieler, der nicht Berufsspieler im Sinne von § 7, Ziffer 4, Beschäftigungsverordnung ist, nicht unter die Regelung gemäß B 9.2.1 fällt oder für den Zeitraum der Spielberechtigung keine uneingeschränkt gültige Arbeitserlaubnis besitzt, hat zudem zu erklären, dass er seitens des antragstellenden Vereins bzw. von Dritten kein Entgelt oder entgeltgleiche Leistungen als Tischtennis-Sportler erhält. Ggf. ist die Arbeitserlaubnis vorzulegen.
Der Verein bestätigt mit der Beantragung der Spielberechtigung (auch Wechsel) sowie mit Erhalt der Bescheinigung der Spielberechtigung die Erklärungen des Spielers und – im Falle von Spiel- berechtigten ausländischer Staatsangehörigkeit – darüber hinaus, dass er die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben und die Beschränkungen von Entgeltzahlungen an ausländische Spieler kennt und einhält.
Und es hat auch gute Gründe, dass das nach den Regularien verboten ist. Da wohl in der Regel bei solchen Zuwendungen keinerlei Anmeldungen bei den Sozialversicherungen (und sei es als Mini-Job) erfolgt, handelt es sich hierbei schlicht um Schwarzarbeit bzw. um Sozialabgaben- oder ggf. sogar Steuerhinterziehung. Und das sind bei Weitem keine Bagatelle-Delikte... . Dass ein Verein durch solche Gebaren ggf. seine Gemeinnützigkeit riskiert Bedarf wohl keiner besonderen Erwähnung... .
Ich bin selbst lange genug dabei um die Gepflogenheiten der Szene zu kennen und zu wissen, dass dies (leider) weit verbreitet ist. Dadurch wird dieses Verhalten allerdings nicht legaler... . Letztendlich muss Jeder selbst wissen, was er macht... .
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