Also mich interessiert es, wie jemand von Topspinspiel auf ein Noppenspiel umsteigt und welche Erfahrungen dabei gemacht werden. Ob das dann witzig geschrieben ist, nuja, ließt sich dann besser. So witzig wie Cronsen kann aber ncith jeder sein, daher versuche ich das auch besser gar nicht erst
Mir quatsch z.B. jeder rein. "Noppen wieder weg". "Mehr schießen"."Aufschläge angreifen", "Drehen". "Bla". Ich kann das aber nicht unbedingt umsetzen bzw. ist das was ich da dann veranstalte nicht wirklich effektiv.
Dabei gibt es die Leute, die meinen das beurteilen zu können, weil sie gegen Noppen gut spielen, das ist aber eigentlich wenig hilfreich. Dann die Leute, die schon immer Noppen spielen, die haben sich da aber schon sehr eingespielt und das lässt sich so schnell nicht nachmachen. Die spielen auch oft irgendein krepeliges Durcheinander. Spieler die gerade umsteigen gibt es aber nicht so viele, und ehemals Topspinspieler sowieso nicht. Daher finde ich es interessant, sich im Forum auszutauschen.
Nach verheerendem Training am Montag hab ich mir noch mal überlegt woran es lag und mir das auf Youtube genau angeschaut. Ruwen und Gionis. Hab dabei 3 Sachen beobachtet, die mir bisher noch nicht so aufgefallen sind.
a) Die spielen beide sehr geduldig mit der Rückhand, konzentriert Schnitt und wenn der Ball liegt, dann die Vorhand, aber relativ selten. Die Strategie ist dabei offensichtlich, das offene Spiel wirkungsvoll zu unterbinden.
b) RH Aufschlag von Ruwen (normalerweise mache ich nur mit VH Aufschläge). Da ich noch nicht drehen kann erstmal nur mir der Noppe. Kurz mit angetäuschtem Seit/Unterschnitt auf die VH des Gegners. Der wird oft zu hoch zurückgegeben, kann man dann gut angreifen. Hab das konsequent mit der Noppe gemacht, um die ideale Stellung am Tisch beizubehalten. Jedenfalls unterbindet man mit diesem Aufschlag zu viel Druck auf die RH (was letztens fatal war).
c) speziell Gionis spielt gerne dem Gegener mit der Noppe in die Vorhand. Vermutlich, um dann den Ball besser mit seiner Vorhand beantworten zu können (ohne groß zu umlaufen). Das verhindert recht wirkungsvoll, dass man auf der RH nach außen getrieben wird. Insgesamt spielt er die VH überwiegend diagonal, wohl um dem Gegener nicht so viele Platzierungsmöglichkeiten zu geben. Die parallelen Schläge sollten dann Endschläge sein.
Hab versucht das zu beherzigen und sieheda, das war gestern sehr erfolgreich, endlich einen Ettappensieg: erstmalig (klar) gegen einen gewonnen, gegen den ich mit NI normalerweise verliere. Das ist doch ein Anfang.
@Cronsen, was machen Deine Kurznoppenexperimente?