Zitat:
Zitat von Zerschmetterling
das mental gelaber geht mir immer unglaublich aufn sack.
klar hatten beide ne positive körpersprache und haben sich gepusht. das liegt daran weil sowohl baum als auch boll super gespielt haben.
ovtcharov dagegen hat deutlich unter seinen möglichkeiten gespielt, also ists auch mit dem pushen schwer.
meiner meinung nach wird das hier oft verdreht, es kommt erst der spielerische aspekt und das wirkt sich dann auf die körpersprache aus.
aber es ist nicht so dass man schlechte körpersprache zeigt und dann deswegen schlecht spielt.
solange man vor jedem ballwechsel fokussiert ist und an den punktgewinn glaubt ists wahrscheinlich recht egal was man zwischen den ballwechseln macht.
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Du widersprichst dir praktisch selbst. Der psychologische Aspekt spielt in unserem Sport eine riesige Rolle. Ich wette, dass du an einem "schlechten" Tag (weil's tagsüber nicht so lief wie gedacht oder man einfach mal mit dem falschen Fuß aufgestanden ist) noch nie abends in die Halle gefahren bist und ein überragendes Training absolviert hast.
Oder erklärst du die Tagesform durch körperliche Aspekte, wer am Montag richtig gut spielt und am Mittwoch nicht mehr, der war einfach körperlich nicht fit ? Wohl kaum.
Du sagst selbst, dass man jeden Ballwechsel fokussiert sein soll, wenn man aber im ersten Satz ein 7:1 verspielt und sich psychologisch davon beeindrucken lässt, dann ist man das eben nicht. Es baut Druck auf und man bekommt bei keiner positiven Einstellung schnell das Gefühl, dass man selbst bei hohen Führungen nicht locker wird, weil man's immernoch verspielen wird (so denkt der Kopf).
Mach mal ein Experiment: Geh gegen einen Abwehrer an den Tisch und denk dir mal bei jedem Ball: "Da ist zu viel Unterschnitt drin, den werd ich nicht ziehen können, das schaff ich nicht, der geht gar nicht" und staune dann mal darüber, wie der Kopf den Körper beeinflusst...