Zitat:
Zitat von PlasmaLight
Ich habe ja auf der Vorseite geschrieben, dass Magdeburg auch noch mehr abbekommen hätte, wenn zuvor nicht einige Dämme/Deiche gebrochen wären. Das Problem ist, dass die Leute, die nicht in der Stadt leben wollen, irgendwo aufs Land ziehen. Am besten dort, wo noch kein anderer wohnt. Und dann hast du natürlich nirgendwo mehr unberührte Natur, wo du das Wasser ablaufen lassen kannst, weil alle Häuser durch die Gegend verstreut sind.
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Sorry, aber das ist wohl nicht ganz zutreffend.
Schau Dir mal den Verlauf der Elbe an, ohne die Gegenden zu kennen, da gäbe es mit Sicherheit einige Möglichkeiten. Es scheitert vermutlich daran, dass Grundbesitz wertvoll ist und niemand seine Felder / Äcker / Wälder für so etwas abgeben möchte.
Bei der Ausweisung von Neubaugebieten, Gewerbegebieten oder beim Straßenbau kriegt man das trotzdem hin, Hochwasserschutz ist aber eine Sache, die keiner für wichtig hält. Vor allem müssten die Polder ja dort angelegt werden, wo es keine Probleme mit Hochwasser gibt, profitieren würden andere. Von daher kann dies auch keine kommunale Aufgabe sein, sondern müsste z.B. von Herrn Altmaier bearbeitet werden.
Von daher wäre eine gesetzliche Pflicht des Staates zur Beteiligung an durch Unterlassung mitverschuldeten Schäden m.E. durchaus begrüssenswert.