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AW: Maximaler Störeffekt für tischnahes Spiel
Für mich hört sich das nach einen klassischen Exglnspieler an der die glatte Noppe nur hingehalten hat.
Ich habe wirklich jede interessante Chinanoppe gespielt und ausgiebig getestet welche bis 2011 erhältlich war. Keine hatte auch nur annähernd so ein Störeffekt wie der Grass Dtecs. Ich glaube für dich ist der Globe 979 am interessantesten, von dem was ich gespielt hab. Waren garantiert über 10 Noppen, alle OX. Denn der 979 ist extrem sicher, leicht griffig und etwas härter als der dTecs, somit kannst du auch ein Stück weit besser angreifen. Ferner ist er auch recht langsam und wirklich billig.
Vom Neptune bin ich entäuscht. Was aber sehr gut geht sind kurze Bälle, da die Noppe recht langsam ist und der Ballabsprung auch recht flach ist.
Als Alternative zum Globe kann ich dir noch den Palio CK531a empfehlen, ist schneller und bietet mehr Störeffekt, ist aber nicht so sicher. Andere Chinanoppen sind recht uninteressant. Auch der 837. Das ist die unkontrollierteste Noppe die ich je gespielt habe.
Mein Nachbar hat den Badman in Ox gespielt, die große Stärke war der Unterschnitt fand ich. Ich habe viele Bälle oft ins Netz gezogen, habe den Belag aber nicht weiter gespielt. Ich selber spiele aktuell Grass dTecs in OX.
Dämpfungsfolie könnte für dich etwas sein. Macht den Belag langsamer aber der Störeffekt geht deutlich verloren. nun habe ich mir einen 0.5mm Dämpungsschwamm gekauft und werde später das Teil mal testen.
Ich suche auch noch für mich die beste Kombination. Aber ich weiß das ich beim Dtecs oder beim Globe landen werde, entweder OX oder mit 0.5mm Schwamm. Entscheident wird sein welche Kombination sicherer und flexibler einzusetzen ist. Sicher ist aber auch, Grass dTecs in OX ist nicht die beste Wahl um anzugreifen. Es sei denn mal spielt höherklassig. Ol oder Rl. die können das bestimmt. Das Fußvolk in den unteren Spielklassen wie Landesliga oder so werden damit ihre Probleme haben. Sei dir aber sicher, das es auch auf Kreisebene Leute gibt die dich auf der Noppe festnageln können wenn du zu passiv damit spielst.
Ich richte mein Spiel folgendermaßen aus.
Meistens sehr viel unter Schnitt im Aufschlag. Mittellang und sehr lang in die Vh des Gegners. Da is soviel Schnitt drinne ne Bombe wird der nicht ziehen können. Sondern immer nur ne Pflaume mit viel Rotation. Du kannst dich dann schon zum flippen oder abstichen Tischmitte oder Vorhand bereit machen. Beim abstechen wird der Gegner den Ball mit ziemlicher Sicherheit nicht nochmal ziehen sondern ablegen. Dann stellst dich zum Ball und kannst angreifen oder nen aggressiven Drückschupf auf den Körper spielen.
Wenn du den Ts gegenflipst wird der Gegner in der regel einen Schnittlosen mittellangen Ball spielen. Den kannst du ebenfalls angreifen.
Oder kurzer Aufschlag in die Vorhand, sehr viel Unterschnitt, der Gegner wird ablegen, und dann aggressiven Druckschupf auf den Körper. Funktioniert auch oft sehr gut. Schläger drehen hilft auch oft. Großer Vorteil wenn man nicht unbedingt ne Bürschte auf die Rh spielen muss oder man die Bürschte auf der Vorhand auch effektiv einsetzen kann. -> Pseudotopsin oder lange Abwehr.
Klingt zawr doof aber es wird meine erste Saison jetzt mit Bürschte. Habe zuvor beide Seiten Ni gespielt Bl vorne ausgeglichen (schlechteste Saison in 5Jahren). Traue ich mir nach 3 Wochen Bürschte jetzt auch noch zu. Habe die letzten 5 Jahre im schnit 1x pro Woche mit bürschte trainiert und fühle mich jetzt sicher genug und es bereitet mir zur zeit mehr spass. Daher der Umstieg auf Bürschte.
Anmerken möchte ich aber noch,
mit den richtigen Schläger, spielt man ne Klasse besser. Es gibt in der tat gewissermaßen Schläger die von alleine spielen. Aber das dauert eben ne Weile ehe man das gefunden hat.
Geändert von das_gesäß (15.06.2013 um 13:32 Uhr)
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