Ich denke, dass gewisse Fakten in dieser Diskussion noch nicht genügend berücksichtigt wurden.
Seit diesem Jahr ist der Tischtennissport aus der Leistungssportförderung des Landes herausgefallen (siehe unten Bericht der MZ/18.01.13). Dem TTVSA stehen damit zukünftig erheblich weniger Gelder zur Verfügung und muss seinen Haushalt durch diese Streichung der Fördermittel drastisch einschränken.
Die erheblichen Mittel, die in der Vergangenheit noch für einen Landestrainer vorhanden waren, sind zukünftig durch die Streichung dieser Leistungssportförderung einfach nicht mehr da - oder müssen durch den Verband eigenfinanziert werden.
Diese anteilige Eigenfinanzierung der Landestrainerstelle haben die Delegierten in der vergangenen Beiratstagung abgelehnt und das Präsidium damit beauftragt einen neuen Weg der Nachwuchsförderung unter Berücksichtigung der verbleibenden Haushaltsmittel zu finden.
Es liegt nun in der Verantwortung unseres Präsidiums, eine neue Konzeption für die Nachwuchsförderung unter Berücksichtigung der verbleibenden Haushaltsmittel dem Beirat, bzw. den Vereinen vorzulegen.
Ich glaube nicht, dass die Delegierten der Beiratstagung diese Entscheidung unbedacht getroffen haben. Sie haben ein Recht darauf, den Sparzwang des Verbandes zu kennen.
Zitat:
Mitteldeutsche Zeitung vom 18.01.13 Zitat: "Künftig gibt es im Land nur noch vier Sportarten mit Top-Priorität: Schwimmen, Leichtathletik, Kanu-Rennsport und Rudern. Sie können sich auf mehr Geld und mehr finanzierte Trainerstellen einstellen. Alle anderen aber werden den Gürtel enger schnallen müssen.
Große Verlierer der Neustrukturierung sind Rhythmische Sportgymnastik und Boxen, die zur Fördersportart absteigen, sowie Triathlon und Tischtennis, die aus der Leistungssportförderung herausfallen". Zitatende
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