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Alt 10.02.2004, 18:28
HotDog HotDog ist offline
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Re: Langnoppen-Konter

Zitat:
Zitat von Mikkky
Hm, also Bockbälle kenn ich noch gar nicht! Haben die links und rechts 2 Hörner ?

Sorry, konnt es mir nicht verkneifen....
Natürlich mit Hörner. Die sind eben teuflisch.

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Hier mal zwei Sachen die Taugenichts im Thread hier http://www.tt-news.com/forum/showthr...172#post244172 gepostet hat, aber im Material-Forum sucht danach keiner. Ist hier besser aufgehoben.

Zitat:
Zitat von Taugenichts
@HotDog

Zur Technik des Konterballes mit LN (auf der RH) gibt's soweit ich gesehen habe einige Hinweise in diversen Threads; fürs Spiel mit glatten LN zudem noch das Neubauer-Video. Offenbar werden verschiedene Varianten gespielt, für mich haben sich zwei so einigermassen bewährt (mehr oder weniger experimentell, d.h. Abwandlungen vom Spiel mit NI und Kurznoppen).

1) Schlägerblatt senkrecht (oder fast senkrecht, je nach Treffpunkt, Spin des Gegners...), dann praktisch ausschliesslich nach vorne geführte Bewegung ohne bewusstes Zuklappen (aufgrund der Biomechanik klappt der Schläger allerdings dann gegen vorne automatisch doch ganz leicht zu):
Gibt tote, teils sogar leicht unterschnittene Bälle, sehr unangenehm, aber schwierig zu spielen, druckvolles Spiel ist nur möglich wenn der Ball früh genommen werden kann oder damit auf einen hohen Ball geantwortet werden kann. Der Schlag ist quasi eine Uebergangsform vom Druckschupf zum Konterball.

2) Schlägerblatt leicht geschlossen, Bewegung ganz leicht nach oben (natürlich mit Hauptkomponente trotzdem deutlich nach vorne, also kein "Ziehen"):
Gibt leicht überschnittene, einem Kurznoppenkonter ähnliche Bälle, sicherer zu spielen, höheres Tempo möglich, allerdings wegen der leichten Rotation nach vorne weniger unangenehm für den Gegner. Meine Hauptschlagart am Tisch (1 ist nur Variante). Schwierigkeiten: Ein Treffpunkt zu spät (respektive zu früh im Bewegungsablauf) führt unweigerlich dazu, dass der Ball vom Schläger auf die Platte tropft (passiert vor allem wenn man von einem trockenen Schuss überrascht wird oder im schnellen Ballwechsel plötzlich ein toter Krökel in der RH landet).

Beim Block gilt aus meiner Sicht ähnlich, dass ausser auf Granatenspins immer eine leichte Konterbewegung nach vorne erfolgen sollte, was den Ball irgendwie kontrollierbarer macht. Zudem so früh wie möglich annehmen (angepasst je nach Druckentwicklung des Gegners).

Im Prinzip sind nahtlos Uebergänge möglich von Unterschnittkonterbällen bis zum Noppentopspin (für diejenigen Noppenkönige unter uns, die den ganzen lieben langen Tag nichts anderes zu tun haben als ihr Spiel zu perfektionieren ).
Zitat:
Zitat von Taugenichts
Hab in meinen fürchterlich theoretischen Ausführungen noch das Wichtigste vergessen: Den Noppenkonter lernt man am einfachsten, indem man zuerst Blocken lernt. D.h. im Training blocken mit leichter Vorwärtsbewegung, zuerst regelmässig, dann den Trainingspartner mal bitten, etwas um den Wechselpunkt herum zu ziehen um die Antizipation und Reaktion zu schulen. Kontern heisst dann nichts anderes mehr, als die Vorwärtsbewegung länger und schneller zu machen (auf schwächere Bälle des Gegners). Schlüssel zum Noppenkonter ist aus meiner Sicht also der Block.

MfG
Taugenichts, der Theoretiker
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