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AW: Wie ist das heutzutage?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Bei Einführung der Elfersätze dürften wohl 90% für die alte Zählweise votiert haben. Heute ist es wahrscheinlich umgekehrt.
Was immer man auch regelt. Man bezahlt jeden Vorteil mit einem Nachteil.
Beim Spiel bis 21 hat man sich zunächst mal abgetastet. Ab etwa 13:13 ging es dann richtig los. Bei klaren Führungen konnte man sich Schaueinlagen erlauben. Andererseits zogen sich manche Sätze ewig lange hin. Vernichtende Niederlagen, wie etwa 21:4, waren nicht so einfach zu verkraften.
Heutzutage kann man keine Schaubälle mehr einstreuen. Dafür ist die Spannung größer. Überraschende Satzveluste sind wahrscheinlicher, denn die mentale Belastung ist höher.
Da mehr Sätze gespielt werden, gewinnt in der Regel nach wie vor der Bessere.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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