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Alt 18.07.2013, 10:19
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
Und genau da seh ich es vollkommen anders !
Eigentlich will ich diese Diskussion gar nicht führen, aber sei's drum...
Grundsätzlich will ich mich weder als Führsprecher der Noppenglätter (Die nachbehandelten Antis auf die der eine oder andere ehemalige Noppenspezialist umgestiegen ist, sollte man da auch nicht außer Acht lassen.) noch als der der Tuner verdingen...

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
Das Nachbehandeln der Noppen erzeugt einen Belag mit gänzlich anderen Eigenschaften, ein eigenmächtiges tunen verstärkt nur die ohenhin grundsätzlich vorhandenen Eigenschaften.
Macht dir diese Argumentation nicht selbst Bauchschmerzen?

Ich will mich jedenfalls nicht hinstellen und nach meinem persönlichen Gutdünken entscheiden was gänzlich andere Eigenschaften sind und was nur eine Verstärkung der Grundeigenschaft ist. Endet ganz sicher in Haarspaltereien und zudem biste dann bei den nachgeglätteten Antis in eine Falle gelaufen aus der du nicht mehr rauskommst.

Ich persönlich gehe jedenfalls davon aus, dass bei neueren LN-Belägen der alte nun verbotene Effekt so nahe wie möglich erreicht wird, weil sie von Haus aus so glatt sind wie es gerade eben noch erlaubt ist. Erst durchs nachglätten kommen sie an die nun verbotenen Eigenschaften heran.

Bei neueren NI-Belägen mit dem sogenannten Frischklebeeffekt ist es doch nicht anders. Die sind von Haus aus auch noch nicht so wie nun verbotene frisch geklebte alte NI-Beläge. Erst durchs tunen kommen sie wieder annähernd an den alten nun verbotenen Frischklebeeffekt wieder heran.

Erkennst du die Parallelen?
Dass da der eigentlich Kick bei geglätteten Noppen nur durchs nachglätten zu erreichen ist, ist zwar technisch richtig, aber im Sinne der Fairness nur eine Haarspalterei.

Bei den NI-Belägen haben wir nun sogar eine Zweiklassengesellschaft. Da gibt es die, die problemlos an die werksgetunten Beläge mit dem beliebten Spin und Katapulteffekt aus alten Frischklebetagen herankommen und auf der anderen Seite diejenigen, die keinen Zugang zu solchen Belägen haben.

Was passiert nun? Genau, es wird halt selbst getuned.

Nun wird es seltsam. Diejenigen mit werksgetunten Belägen müssen als regeltreu betrachtet werden. Diejenigen die selbst tunen sind regelbrecher.

Bescheissen tun sie aus meiner Sicht alle. Die Noppenglätter, die Antinachbehandler, die Spieler der werksgetunten Beläge und die Selbstuner.

Das offizielle Maß der Dinge sind die offiziellen Schlägerkontrollen. Der einzuhaltende Grenzwert von 3ppm bei der VOC-Messung im besonderen. Dass das Messgerät nicht alle Lösungsmittel erkennt sollte dabei auch nicht außer Acht gelassen werden. Eben so wenig das Wissen darum.

Nun muss man sich mal fragen warum z.B. ein anerkannt guter Schiedsrichter wie etwa "Torsten von Bayern" rein gar nichts von "inoffiziellen" Kontrollen wie dem sogenannten Reibetest bei NA-Belägen hält. Dumm ist der ganz sicher nicht und er weiß sicher ganz genau, dass so ein Reibetest aussagekräftig genug ist um eine extrem geglättete Noppe zu erkennen.

Meine Vermutung ist nach der Erkenntnis, dass z.T. bei NI-Belägen sogar ganz offiziell mit werksgetunten Belägen gegen den eigentlichen Sinn der ITTR verstoßen werden kann. Dazu kommt, dass eigentunig mit dem aktuellen Messgerät nicht nachgewiesen werden kann. Einen Schiedsrichter nun abzuverlangen, dass er sich bei dem Wissen mit nicht offiziellen Test auf die Noppis stürzen soll, scheint mir nun auch fragwürdig. Dann hält man sich doch lieber aus der heiklen Thematik raus und macht nur stur die offiziellen Test.

Wie schon ganz zu Anfangs gesagt. Der TT-Sport ist kein fairer Sport. Dass die Ehrlichen in dem Spiel die Dummen sind, trifft leider zu

Geändert von User 17544 (18.07.2013 um 10:27 Uhr)
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