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Alt 18.07.2013, 16:28
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AW: Regelwidrige Schlägermanipulationen...

Zitat:
Zitat von Kyuss Beitrag anzeigen
Wenn schon gegen Glattnoppen argumentieren, dann bitte nicht so !

Die wissen sehr wohl ( die meisten) was sie selber machen und berechenbar sind sie auch ( eigwntlich sogar berechenbarer als griffige LN, wo der Abwehrer/Störspieler selber noch mehr von sich aus variieren kann und nicht ganzlich auf Spin/Schnitt des Gegenübers angewiesen ist) ! ( nur eben nicht(mehr) erlaubt und es mangelt an Spielpraxis dagegen)
Doch genauso! Diese Spieler profitieren vom Spielniveau ihres Gegners. Stell mal einen mit glatter Noppe gegen einen Oberligaspieler hin und dann gegen einen Stadtligaspieler. Du wirst dich wundern. Der Stadtligaspieler lullert ihn einfach aus, während der Oberligaspieler sich den Arm ausreißt und es mit Ballrotationen zu tun bekommt, die in keinem Lehrbuch stehen.
Kenne genug Noppenspieler, bei denen es genauso ist. In unteren Klassen keinen Blumentopf gewonnen und je höher sie spielen, desto mehr gewinnen sie auch.
Der Grund: Je höher der Noppenspieler spielt, desto weniger muss er selber machen und kann seine Noppe für sich arbeiten lassen. Topspin vom Gegner, Schläger hinhalten, fertig.
In den unteren Klassen funktioniert das nicht, weil weder Schlaghärte noch Rotation gegeben sind. Sprich: Der Noppenspieler muss irgendwas mit seiner Noppe machen, was er aber einfach nicht kann und verliert.
Es gibt sicher auch einige, die damit umgehen können, das will ich nicht abstreiten. Aber der Großteil kann es nicht. Selbst ein Oberligaspieler meinte zu mir, dass er mit seinem Belag zwar umgehen kann, aber selber nicht wisse, was da nun für eine Rotation drin ist. Er hält einfach gegen und lässt es geschehen.
Ich habe schon selber gegen solche Spieler gespielt.
Fallbeispiel 1: Topspin aus vollem Rohr auf die Noppe -> ich wollte den Ball zurückschupfen -> ist am Schläger einfach runtergesaust und nicht mal bis zum Tisch gekommen, so viel Soße war drin.
Fallbeispiel 2 (gleicher Spieler): Ball halbhoch auf den Belag "eiern" und einfach "unterklassig" spielen und der Spieler hat keine Chance mehr.
--> aus einem glatten 0:2 Rückstand mach einen "glatten" 3:2 Sieg, indem man das Spielen komplett einstellt
Habe auch selber mal so ein Ding ausprobiert. Und wenn du den Schläger nicht genau gerade hältst und einen leichten Winkel hast, rutscht der Ball einfach durch. Mit spielen und wissen, was man tut, hat das nicht viel zu tun
Als Spieler lebst du davon, dass du durch die Arm/Schlägerbewegung des Gegners erkennst, was für Spin der Ball mit sich bringt und du dementsprechend reagieren kannst. Das geht nicht, wenn gar keine Bewegung vorhanden ist und jedes mal anderer Schnitt drin ist.
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...Awakening...

Geändert von PlasmaLight (18.07.2013 um 16:32 Uhr)
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