Zitat:
Zitat von Klassiker
Tunen im Werk ist nun mal legal, nach dem Öffnen der OVP nicht mehr.
LN nachbearbeiten/glätten um zb. seine Dummheit gegen Rotationsspiel etc. zu kaschieren, ist nun mal verboten.
Wobei man das mit den griffigen LN auch gut hinbekommt, nur kann man damit keinen auf Spinparasit machen.
Man muss definitiv mehr machen als nur hinhalten und auf dem ganzen Tisch idealerweise RH spielen.
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Wenn es im Endeffekt aufs selbe hinausläuft, ist es egal, ob man werks- oder selbstgetunte Beläge spielt.
Zu den GLn:
Man weiß genau, welche Rotation zurückkommt, und zwar das umgekehrte, was man selber gespielt hat. Wenn du nicht mal soweit denken kannst, solltest du dich lieber etwas damit zurückhalten, andere als dumm zu bezeichnen.
Hier mal ein sinnvoller Beitrag
http://www.tischtennis.de/forum/details.php?id=2549
Zitat:
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Die Auswirkung von glatten langen Noppen besteht indes hauptsächlich aus einem "Spinerhaltungs-Effekt", der bisweilen auch unkorrekt als "Schnittumkehr" bezeichnet wird. Die vom Gegner durch immer innovativere Sandwich-Beläge erzeugte Rotation (bei Topspin Vorwärtsrotation) wird durch einen glatten Belag lediglich aufrechterhalten: der Ball rotiert quasi auf der glatten Noppe weiter, verliert bestenfalls nur sehr wenig seiner Rotation und verlässt den Schläger mit der Rotationsrichtung, die ihm der Gegenspieler mitgegeben hat. Da der Ball jedoch stärker als bei einem Anti-Belag "durchdreht" kommt der Ball aus Sicht des Spielpartners mit Unterschnitt (Rückwärtsrotation) zu ihm zurück. Der Spielpartner kann also selbst steuern, welche Art von Rotation zu ihm zurück kommt. Gibt er dem Ball Unterschnitt mit, kommt ein Topsspinball zu ihm zurück; aus Linksschnitt wird Rechtsschnitt etc.
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Eine Seite weiter
http://www.tischtennis.de/forum/details.php?id=2550
Zitat:
Der Angriffsspieler muß sich allerdings mehr konzentrieren. Es sollte aber jedem das Prinzip einleuchten, daß nahezu ausschließlich das als Gegenspin zurückkommt, was man selbst produziert hat. Man kann von einem Verteidigungsspieler wohl kaum Verständnis für einen Angreifer erwarten, der beleidigt vom Tisch geht, nur weil er eben seine Schnittvarianten in dem Ausmaß zurückbekommt, in dem er sie gespielt hat - allerdings umgedreht. Dies bedeutet andererseits aber auch:
Wo, bitte, liegt da das scheinbar unlösbare Problem? Mit etwas Überlegung und dem entsprechenden Training sollte es jedem Angriffsspieler möglich sein, mit dem Spiel gegen Langnoppen-Verteidigung im Prinzip zurecht zu kommen. Danach möge natürlich der Bessere gewinnen.
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@PlasmaLight
Wenn Oberligaspieler meinen, sie müssen penetrant Spintopspins spielen, ist das mit spielerischem Verständnis auch nicht so weit her.
Ich spiele übrigens mehr oder weniger Angriff mit griffigen Belägen natürlich.