Zitat:
Zitat von wsw
Schon mal an all jene, die (nicht nur, aber hier wohl gut bekannt) z.B. während der DDR Zeit mehr oder weniger Systemgesteuert gedopt wurden.
Oder jene, die so fremdbestimmt sind oder waren, daß sie im wahrsten Sinne des Wortes garnicht wussten, was sie da taten?
Erzähl denen mal, das Belagstuning genau das gleiche ist....
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Auch wenn sich jede weitere Diskussion mit mir erübrigt hat, kann ich mir eine letzte Antwort darauf nicht verkneifen...
Der böse Osten und der gute Westen. Mit dem Märchen sind wir alle aufgewachsen
Sorry, ich halte dein Beispiel bestenfalls für zynisch.
Geschützt wird dadurch kein dopender Sportler, weder ein Naiver, der alles schluckt was man ihm gibt, noch eine Sportler aus einem totalitären Staat der schon von kindesbeinen an ohne zu fragen alles geschluckt hat, was man ihm gab und auch kein rein geldgieriger Sportler aus dem kapitalistischen Westen, der alles schlucken würde um als erster die dickste Kohle abzuziehen.
Oder wie sieht der Schutz der dopenden Sportler genau aus?
Richtig. Die werden einfach gesperrt und kein Schwein bei der WADA oder hier in D bei der NADA interessiert es was dann aus ihnen wird. Die machen auch keinen Unterschied, ob ein des Doping überführter Sportler evtl. zwangsweise gedopt wurde oder ob da Naivität oder Geldgier hintersteckte.
Das einzige was die machen können ist im Vorfeld über evtl Risiken aufklären und beim Erwischen eine Sperre aussprechen. Diese dient dazu die fairen Sportler zu schützen, die ansonsten um ihren Sieg betrogen würden. Gelingt leider auch nicht immer, wenn nicht sogar nur recht selten...
Wer ist denn nu der Moralapostel von uns beiden

...und der Gesetzgeber verfolgt weiterhin Dopingsünder nur mit Hilfe des Arzneimittellgesetzes und dabei gehen so gut wie keine Sportler ins Netz, da es da um den Besitz und Erwerb nicht geringer Mengen bzw um den Handel mit verbotenen Substanzen gehen muss um belangt werden zu können.