|
AW: Taktik gegen Blocker?
Guck, was er wann und vor allem ... wie ... macht.
Wenn Du gegen Blocker in unteren Klassen antrittst,
dann spiele einfach mal einen Schupfball ruhig mit US auf den Wechselpunkt,
vor den Bauch.... halt dahin, wo er nicht ausholen und selber Tempo machen
kann. Normal mußt Du als Blockspieler sehr ... "standortbetont" spielen, wenn
Du nur blocken willst.
Da kann man diese eierigen Bälle auf den Wechselpunkt nicht gebrauchen und
spielt solche Bälle schon mal nach dem Motto "Annahme verweigert, spiel mir
was anderes zu" eher passiv und eierig zurück. Aus dem Ball kannst Du dann
was mit Spin, Plazierung etc. machen...
Aber denke daran: Nicht übermütig drauf gehen und "einfach nur Druck"
machen, dann war die "vorher beschriebene Vorbereitung" umsonst.
Bsp:
Ich darf immer mal wieder gegen einen eher passiven Anti / Blockspieler antreten.
Reiferes Semester mit oftmals positiver Bilanz in unteren Bezirksklassen (2.BK / 1.BK).
Wenn man ihn mit langsam angeschupften Bällen auf den Wechselpunkt mal mit
und mal ohne Unterschnitt anspielt gibt er immer eine akkustische Bestätigung,
daß ihm das überhaupt nicht gefällt: Er fängt dann immer an, nervös herum zu
tänzeln... spätestens nach dem 6. Ballwechsel beginnt das "Herumgetippel" und
dann macht er Fehler, d.h. trifft den Tisch nicht mehr oder spielt die Bälle so
unglücklich hoch zurück, daß man diese als geschenkte Punkte schießen kann.
Probiere es mal aus.
- kein Tempo
- Anschupfen mit und ohne Spin
- nächster Schlag als weicher Topspin oder plaziert...
- Angebote für einen Angriffs- oder Endschlag mit einem Topspin beantworten...
- wenn´s geht, ruhig ein wenig vom Tisch weg gehen...
. . Dann hast Du mehr Zeit, was zu machen was dem Blockspieler nicht liegt.
Wenn dein Blockspielgegner aber einer Ist, der auch mal eben kurz mal mit einem
Spinball oder Schuß angreifen kann, dann mußt Du dir was anderes überlegen...
weil dann die eierigen Schupfbälle zu Eigentoren werden können... wirst Du merken ;-)
__________________
vG,
. . . wW
--
|