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AW: Sind "etwas" dünnere Beläge "deutlich" sicherer?
Die Rechnung "Je dünner, desto langsamer -> mehr Kontrolle" ist nicht wirklich korrekt. Dünnere Beläge sind zwar langsamer, aber daraus folgt nicht zwingend mehr Kontrolle. Durch den dünner Schwamm verringert sich die Kontaktzeit mit dem Schläger. Bei einem dickeren Schwamm "fällt" der Ball tiefer in den Belag und die Verweildauer des Balles am Schläger wird dadurch erhöht. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Kontrolle aus.
Um mehr Kontrolle zu erhalten würde ich die Geschwindigkeit über das Holz reduzieren und auf Beläge ohne Frischklebeeffekt zurückgreifen, die mindestens 1,7-1,8mm aber gerne auch 2mm haben können. Beim Holz scheint das langsame Appelgren-Holz also ein gute Wahl zu sein. Auch die oben genannten Beläge sind keine "Raketen". Den Mark V hab ich früher selbst gespielt. Frischgeklebt top, heute mir zu langsam, aber das geringere Tempo ist in diesem Falle ja gerade wünschenswert. Die weichere GPS-Version des Belags ist sicherlich noch etwas gefühlvoller und langsamer. Kurzum: bei deinem aktuellen Schläger sehe ich kaum Handlungsbedarf.
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