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AW: Ratschläge für Eigenbau (Off-/ All+)
Das Thema Leim halte ich für überbewertet. Warum? Weil Furnier auf Furnier weitgehend aufliegt. Die Schichtdicke des Klebers wird wohl maximal im zweistelligen µ Bereich liegen. Das heist irgendaws in Richtung 0.03mm oder sowas in der Art. Summiert man das auf kommt man auf gute 0.1mm oder maximal 0.15mm Kleberschichtdicke auf den gesammten Verbundwerkstoff. Wenn man blind 2 exakt die selben Hölzer spielt, die von der Blattstärke sich um nur 0.15mm unterscheiden, wird man feststellen das man nichts feststellt. Kein Unterschied spührbar. So sensibel sind unsere Sensoren dann doch nicht.
Was ich mir aber vorstellen könnte ist folgends.
Sehr flexibler Leim und Epxydharz. das KÖNNTE einen spührbaren unterschied bringen. Quantensprünge brauch man allerdings nicht erwarten. Denn Epoxydharz ist sehr hart. Ein anderer sehr elastischer Leim gibt halt etwas mehr nach und macht das holz nicht ganz so biegesteif ABER. Letzteres KANN, MUSS ABER NICHT mit Glutinleim realisiert werden. Denn es gibt je nach Zusammensetzung sehr elastische und sehr starre Leime. Es bringt keinen Vorteil, in Sachen Elastizität, irgend einen Glutinleim zu verwenden. Wenn, dann muss die Zusammensetzung so sein das er auch elastisch ist. Ansonsten macht Glutinleim keinen Sinn. Dann lieber Weißleim der um Welten billgier ist und der um Welten besser verarbeitet werden kann. Mein Glutinleim ist nicht Flexibel und macht daher keinen Sinn. Dabei ist drauf zu achten. Jetzt kann man orakeln ob die TT Holz Hersteller einen flexiblem Glutinleim verwenden oder nur irgendein anderes Zeug wo Glutinleim drin ist und Glutinleim drauf steht der von seinen mechanischen eigenschaften aber eher genauso ist wie stink normaler Weißleim.
Ferner ist drauf zu achten das die meisten Glutinleime, insbesondere Weißleime wasserlöslich sind. Wer stark schwizt darf nach einigen Jahren sicher seine Grifschale erneut ankleben. Das entfällt bei synthetischen Kleber.
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