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Alt 31.08.2013, 13:18
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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AW: 9/11 Inside Job?

Zitat:
Zitat von PlasmaLight Beitrag anzeigen
Ach dir ging es um die ganzen Geheimdienstler und nicht um die Angehörigen?
Es geht mir darum, dass es schwer ist ein Geheimnis zu wahren wenn viele Leute darauf Zugriff haben. Ab einer gewissen Größenordnung ist es fast unmöglich, auch nicht mit massivem Einsatz von Geld.


Zitat:
Auch da ist es einfach lächerlich. Gehen wir mal optimistisch davon aus, dass die Geheimdienste Dreck am Stecken haben, von dem wir nichts wissen sollen. Gehen wir weiterhin davon aus, dass da mal so grob geschätzt 100.000 Leute arbeiten, die da irgendwie Ahnung haben, was hinter den Kulissen abläuft.
Das wäre ja ein sehr seltsammer Geheimdienst der seine brisanten Informationen an 100.000 Leute rausgibt. Da könnte man es auch gleich direkt an die Presse weiterleiten.

Es dürfte doch wohl in der Regel so sein, dass man den Bediensteten immer nur den Zugriff gewährt, den sie für ihren Job benötigen. Außerdem wissen wir ja aus unzähligen Reportagen der öffentlich rechtlichen Programme das man in solchen "Behörden" dazu tendiert auch absolute Marginalitäten als geheim zu deklarieren. Woher Presse, Fernsehen und Rundfunk diese Informationen haben - von undichten Stellen diese Behörden natürlich.


Zitat:
Dann finde ich, dass vielleicht 10 Whistleblower in 10 Jahren eine relativ geringe Zahl sind. Die meisten halten natürlich dicht. Weil Dichthalten Geld bedeutet. Plaudern dagegen, seine Existenz zu verlieren. Da sind die Prioritäten wohl oft klar gewichtet.
Ich gebe dir recht, dass der Fall Snowden extrem ist - ansonsten wäre er ja auch nicht über Monate in den Nachrichten. Die undichten Stellen outen sich in der Regel nicht sondern geben die Informationen aus idealistischen Gründen oder gegen Geld weiter ohne ihre Anonymität aufgeben zu müssen.

Dann gibt es da ja auch noch Freundin, Ehefrau, Kinder denen man im Lauf der Jahre auch ganz schnell mal mehr erzählt ohne dass man das unbedingt will. Bei einer feuchtfröhlichen Feier wird auch ganz gerne mal die Zunge locker usw. Man sieht dass es verdamt schwer ist brisante Informationen wirklich geheim zu halten. Besonders dann wenn es über einen längeren Zeitraum so bleiben soll.

Wenn dann auch noch Legenden erfunden werden müßten wie es die Verschwöhrungstheoretier es für 9/11, der Mondlandung etc unterstellen - dann muss man diese so konsistent erfinden, dass es keine Widersprüche gibt und alle Leute die irgendwie involviert sind sich auch entspreched verhalten.

Nicht dass man das in den USA nicht schon versucht hätte - der Mord and JFK z.B. ist ein sehr bekanntes Beispiel dafür- aber langfristig ist es versammt schwer damit nicht aufzufliegen. Im Fall des ermordeten Präsidenten ist das das so gelaufen.




Zitat:
Zitat von PlasmaLight Beitrag anzeigen
Obama hat übrigens bei Amtsantritt Whistleblower noch in höchsten Tönen gelobt. Inzwischen klagt er mehr davon an als alle anderen Präsidenten vor ihm und verdonnert sie zum Tod. Guter Mann .... ehrlich vor allem.
Das hatte ich ja gar nicht mitbekommen. Obama spricht Todesurteile aus. Schau dir doch einer mal die Amis an mit ihrem effizienten Staatssystem. Wer brauch schon die Gewaltenteilung, wenn man Legislative und Judikative viel effizienter in einer Person vereinige kann. Der Sallone hat das doch auch schon mal in einem schlechten Film gezeigt wie gut das funktioniert. Obwohl das war wohl eher die Kombination mit der Exekutive. Aber wer weiss, vielleicht kann der Obama ja auch gleich noch den elektrischen Stuhl bedienen oder die Giftspritze setzen.


Die amerikansiche Rechtsprechung würde zwar auch eine Todesstrafe zulassen, aber soweit ich weiß wurde sie bisher zumindest für die bekannten Fälle nicht ausgesprochen.
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