Was wirklich wichtig ist:
Die Reibung und die Balloberflaeche ist fuer das Spinverhalten im Wesentlichen wurscht, solange Ball und Belag so griffig sind, dass Haftreibungs-Kontakt gegeben ist. Daher klammern wir mal spiegelglatte Belaege und Baelle aus der Ueberlegung aus.
Wie schon vor langer Zeit festgestellt wurde, ist unter diesen Bedingungen ziemlich irrelevant, ob nun Ball/Belag klebriger/griffiger/... sind. Im Gegenteil, fuer maximalen Spin sind klebrige Belaege sogar kontraproduktiv, da hier lokal viel Energie darauf verwendet wird, die adhaesiven Bindungen zwischen Belag und Ball aufzubrechen, so dass dies Rotationsverlust zur Folge hat.
Das wichtigste fuer die Rotationsentwicklung ist die tangentiale Elastizitaet des Belags. Je hoeher diese ist, desto mehr Spin kann bei tangentialen Schlaegen erzeugt werden. Hierfuer ist es nur wichtig, dass der Belag 'griffig genug' ist - Maximalgriffigkeit ist nicht notwendig.
Hier ein bisschen Lektuere:
http://www.ittf.com/ittf_science/SSC...-%20Impact.pdf
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ASC Grünwettersbach, KL KA
BBC X-Fusion TC, Friendship Phoenix Medium, Spinlab Vortex 2