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Re: Information zur Hospitation in der C-Fortbildung
[I][QUOTE=sj]
Ich hab hier mittlerweile den Eindruck bekommen, dass manche keine Hospitation machen wollen, da sie dann aktiv vor anderen (Trainern) etwas zeigen müssen und dann Angst habe, dass ihre Leistung schlecht bewertet wird.
Ich kann das sogar irgendwie nachvollziehen, dass man sich nicht gerne Kritik anhören möchte: Man macht schon seit Jahrzehnten Training und jetzt soll man nochmal in die Rolle einer Art von Lehrling springen? "
Das trifft die Sache ziemlich auf den Punkt!
Ok, ich würde auch an einer Hospitation teilnehemen und finde das gut.
Aber es ist schon zu erkennen, daß es mehr als weinige gibt , die Vorbehalte haben. Vermutlich sind die hier sogar unterrepresentiert, weil sie sich nicht so intensiv mit Tischtennis befassen und im Schnitt älter sind als die meissten Teilnehmer im Forum.
Natürlich gibt es auch Leute, die z.Zt. kein Training durchführen, und Fobis nur machen, um den Schein zu behalten. Immer noch besser, als wenn sie gar nix machen. Event. sind sie in 5 Jahren aus beruflichen oder familiären Gründen wieder in der Lage Training durchzuführen. Wenn die Lizenz erst mal abgelaufen ist macht kein Mensch sie ein zweites Mal!
Offensichtlich ist es aber schon so, daß die Leute subjektiv es als Erschwernis ansehen, wenn sie eine Hospitation machen müssen.
Wenn man die Hospitation zur Pflicht macht, darf man sich hinterher nicht wundern, wenn die Anzahl der Trainer sinkt. Die Leute sind nicht alle zu bequem dazu. Die wissen sehr wohl, wieviel Freizeit und Energie sie in ihren, meist ehrenamtlichen, Job verbrauchen. Aber unbegrenzten Idealismus darf man nicht von jedem erwarten.
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11? find ich gut!
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