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man kann es auch übertreiben...
1. keine Nachwuchsförderung durch die neue Regel??? hinreichend widerlegt erscheint mir das Argument nicht.
Vergleiche Fussball: Viele Ausländer => starker Nachwuchs??? Das zeigt eindeutig, dass zumindest der Umkehrschluss auch nicht sinnvoll ist.
2. Aufwandsentschädigungen!
Wenn ein Aufwand ausgeglichen wird, dann kann man davon wohl nicht leben, schliesslich ist es ein Ausgleich für entstandene Kosten!!!
Und du selbst weisst wohl auch, dass es eine reine Aufwandentschädigung nicht gibt. Wozu soll also der Sportverband dem noch Vorschub leisten, indem er ohne Prüfung jeden Ausländer zulässt???
Denn zumindest bei den "Spielertouristen" gibt es sicher niemand, der nicht "schwarz" Geld verdient!!! Ich spreche selbstverständlich für den Amateurbereich, wo manche Vereine lieber osteuropäische Spieler kaufen, anstatt selbst Nachwuchsarbeit zu machen...
Ich nehme davon "meinen" Verein nicht aus. Auch wir haben in der Vergangenheit ausländische Spieler gehabt, welche nur zu den Spielen angereist sind. Langfristig hat das uns absolut nichts gebracht. Und der Nachwuchsförderung hat es doch einiges gebracht, als wir uns entschlossen haben, dieses Geld in die Nachwuchsarbeit zu stecken und konsequent niemand mehr ein Spielergehalt zu zahlen (dies galt in diesem Fall auch für Deutsche Spieler und ist demnach nicht 100% vergleichbar).
Bei uns kann man das sogar an Zahlen festmachen. Natürlich ist unsere 1. Herren schwächer geworden. Wir sind auch abgestiegen. Aber gerade durch unsere intensive Nachwuchsarbeit ist dann später ein Schüler von uns bis in die Nationalmannschaft gekommen. Er spielt natürlich nicht mehr bei uns, da er in eine höhere Klasse wechseln musste, aber dennoch entspricht dies genau unserem Ziel der Nachwuchsarbeit.
Hätten wir nicht von uns aus entschieden, diesen besseren (wenn auch schwereren) Weg zu bestreiten, wer weiss ob dieses Talent heute da wäre wo es ist.
Geändert von Cheftrainer (05.04.2001 um 15:20 Uhr)
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