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1. wir sprechen von nachwuchsförderung die international ausgerichtet ist. durch das fehlen der internationalen spieler sinkt das niveau, also auch der starke wettkampf für den perspektiv-nachwuchs. nachwuchsspieler die diese perspektive nicht haben, für die ist es wirklich egal, ob sie verbandsliga oder 2. bl spielen.
2. aufwandsentschädigung im rahmen der steuerlichen richtlinien ist für diese spieler eine menge geld. bei uns kassiert keiner schwarz, das können wir uns aus vereinssicht auch nicht erlauben. ich frage mich eher, wie die deutschen spieler, die ja deutlich mehr bekommen, von den vereinen abgerechnet werden. ich glaube, dass hier eher von illegalität gesprochen werden kann. ich maße mir jedoch nicht an dies zu überprüfen, sondern der staat ist dafür zuständig.
3. nochmals. nachwuchsförderung durch solche regelungen sind unsinnig. das sehen übrigens auch vertreter anderer sportarten so (u.a. auch der dfb).
4. es ist bereits eine klage eines slowakischen handballspielers beim EUGH( vor dem landgericht hat er bereits recht bekommen, das olg sieht dies ebenso, hat aber den fall zur entscheidung dem EUGH vorgelegt). Volker Röhricht (richter am bundesgerichtshof und präsident der deutschen vereinigung für sportrecht) glaubt: "die nationale abschottung der länder und verbände ist nicht zu halten. nach dem bosman-urteil müssen wir annehmen, dass auch diese klage erfolg haben wird". in italien und spanien haben bereits sportler in ähnlichen fällen vor gericht obsiegt etc.....(hier könnte ich noch seitenweise erzählen).
so viel zur vorbereitung dieser regelungen des verbandes und seiner diletannten!!! wenn ich dann fordere, dass bei einem erneuten scheitern der regelung einige herren ihren hut nehmen sollten, dann ist dies nur logisch und konsequent. in der wirtschaft könnten sie so einen bock nicht zweimal schießen und wir wollen doch alle einen modernen sportverband.
grüße, thomas wetzel
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