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Alt 18.02.2004, 04:04
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Felix Lingenau Felix Lingenau ist offline
Hümör-Bombe
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Trainingsplanung

Hallo zusammen,

ich würde mal ganz gerne weg kommen von der Kopfsache. Ich halte eure Argumente da zwar nicht für völlig falsch und kann mir sogar vorstellen, daß sie im Amateursport eine Rolle spielen, wesentlich greifbarer sind aber doch meßbare körperliche Anpassungserscheinungen.

Dazu kann ich sagen, daß zu viel Training selbstverständlich schwächer macht. Man spricht auch von "sich in den Keller trainieren". Zu begründen wäre es auch über das Prinzip der Superkompensation, nach dessen Modell verfrühte Belastungsreize vor einer ausreichenden Erholung statt zu einem Leistungszuwachs zum Gegenteil führen. Oder noch ein indiez ist es, daß die Erholungszeit für den Körper nach Schnelligkeitsleistungen bei mindestens 72 Stunden für eine vollständige Erholung liegen. Werden diese nicht eingehalten kann im entsprechenden Wettkampf dann auch keine optimale Leistung abgerufen werden.

Warum trainieren Leistungssportler dann so viel? Es ist halt alles eine Sache der Trainingsplanung und der "Komposition" der Trainingsinhalte was den zeitlichen Ablauf angeht. Logisch ist es, daß man eben kurz vor die entscheidenden Wettkämpfe keine Trainingsinhalte legt, die eine Einschränkung verursachen würden. Lockere Trainingseinheiten mit geringer Reizintensität sollten aber auch kurz vorm Wettkampf kein Problem darstellen.

Die Empfehlung lautet also eher RICHTIG trainieren statt WENIGER trainieren!

Gruß, Felix
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"Abwehr ist die beste Verteidigung" Kai Ströde 2006.

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