Jetzt mal ehrlich, im Ggs zu früher sind die spielerischen Anforderung doch sehr gesunken, um schnell zu spielen. Das Tempo kommt durch die Beläge und die Tische, man macht weniger Fehler, da der Ball größer ist und weniger Rotationsvariationen möglich sind. Das zu bemängeln hat nichts mit Unsportlichkeit zu tun.
Unsportlich ist es, Gln zu verbieten und auf solchen Spielern rumzuhacken, weil man zu dumm ist, dagegen zu spielen. Glatte Beläge immer schon zum TT gehört, und wer verliert, nur weil der andere glatt spielt, sollte sich mal etwas näher mit dem TT-Sport befassen.
Zitat:
Zitat von Mulder
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Zitat:
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Die Auswirkung von glatten langen Noppen besteht indes hauptsächlich aus einem "Spinerhaltungs-Effekt", der bisweilen auch unkorrekt als "Schnittumkehr" bezeichnet wird. Die vom Gegner durch immer innovativere Sandwich-Beläge erzeugte Rotation (bei Topspin Vorwärtsrotation) wird durch einen glatten Belag lediglich aufrechterhalten: der Ball rotiert quasi auf der glatten Noppe weiter, verliert bestenfalls nur sehr wenig seiner Rotation und verlässt den Schläger mit der Rotationsrichtung, die ihm der Gegenspieler mitgegeben hat. Da der Ball jedoch stärker als bei einem Anti-Belag "durchdreht" kommt der Ball aus Sicht des Spielpartners mit Unterschnitt (Rückwärtsrotation) zu ihm zurück. Der Spielpartner kann also selbst steuern, welche Art von Rotation zu ihm zurück kommt. Gibt er dem Ball Unterschnitt mit, kommt ein Topsspinball zu ihm zurück; aus Linksschnitt wird Rechtsschnitt etc.
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Eine Seite weiter
http://www.tischtennis.de/forum/details.php?id=2550
Zitat:
Der Angriffsspieler muß sich allerdings mehr konzentrieren. Es sollte aber jedem das Prinzip einleuchten, daß nahezu ausschließlich das als Gegenspin zurückkommt, was man selbst produziert hat. Man kann von einem Verteidigungsspieler wohl kaum Verständnis für einen Angreifer erwarten, der beleidigt vom Tisch geht, nur weil er eben seine Schnittvarianten in dem Ausmaß zurückbekommt, in dem er sie gespielt hat - allerdings umgedreht. Dies bedeutet andererseits aber auch:
Wo, bitte, liegt da das scheinbar unlösbare Problem? Mit etwas Überlegung und dem entsprechenden Training sollte es jedem Angriffsspieler möglich sein, mit dem Spiel gegen Langnoppen-Verteidigung im Prinzip zurecht zu kommen. Danach möge natürlich der Bessere gewinnen.
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