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AW: Giant Dragon Superveloce
Hi, hab mir letzte Woche den GD Superveloce VS12 EX geholt, das ist die Version mit dem 49° harten Schwamm. Ich hab ihn für RH und VH in 1,9mm geholt.
Den Superspin hab ich nicht gespielt, wobei ich von diesem aus viele testberichten weiß, dass der Belag "stumpf" scheint und erst "eingekloppt" werden muss.
Ob das stimmt oder nicht, bei dem Superveloce ist das nicht der Fall.
Der belag ist wirklich sehr griffig, nicht klebrig.
Ich werde ihn erst heute Abend ausgiebig testen, hab aber schon 20 Minuten gespielt mit jemandem aus der Jugend. Konnte da natürlich in keinser Weise richtig testen, was der so kann, naja ein bisschen vll:
Auf dem harten Schwamm in 1,9mm lässt er sich wie ich finde kontrolliert spielen. Er geht da hin wo er hin soll. Die leichten Schupfer und VH Konter gingen problemlos. Ich musste mich wirklich zurückhalten, da ich merkte, dass da schon Pep drin ist.
Dann konnte ich mich nimmer zurückhalten und hab ein paar topspins gespielt, Wahnsinn. Mit für mich wenig kraftaufwand, hatten die TS schon ziemlich pfiff. Die Bälle kamen ziemlich flach und mit viel rotation.
Dann hat mein junger Kollege leichte Unterschnittbälle auf meine RH und VH gespielt, ich konnte alles problemlos mit einem TS zurückspielen.
Der erste Eindruck des lockeren Spielens hat mir sehr gut gefallen.
Dieses direkte Spielen mit dem harten Schwamm fand ich super und trotzdem fand ich, dass für mich auf kurzer Distanz noch genug tempo dabei war.
Außer bei den Angaben, da hatte ich schon schnittreichere gehabt. Aber das kann auch daran liegen, dass ich die letzten male immer 2,2mm bzw max. Beläge gespielt hab. Ich will nicht sagen, dass man da keinen Schnitt reinbringt, war immer noch genug dass ab und an der gegner die Unterschnittangabe ins netz spielt weil er vom Schnitt überrascht war, aber vom feeling her ein bissl wenig. Zumindest bei leichten angaben.
Wenn man den ball bissl höher wirft und ordentlich mim handgelenk arbeitet, sind auch mit diesem Belga starke Angaben möglich.
Nun zum Material, bin einmal minimalst am tisch hängengeblieben. Und wenn ich sage minimalst, dann meine ich, dass ich gar nicht wirklich gespielt habe sondern mit dem Schläger eine zu kurze angabe aufnehmen wollte. Dabei striff ich leicht die tischkante und der belag riss. ich war überrascht, weil ich hatte schon heftigere kontakte hatte, wo nix passiert ist.
Hab den kleine riss mit Vulkanisierflüssigkeit bisschen stabilisiert (alles sauber) und werd in Zukunft aufpassen. Wenn er beim nächsten Kontakt wieder reißt, wird der nimmer gekauft.
Vll liegts auch daran, dass ich diesmal nen dünneren Belag gekauft hab, hmpf....die Qualität wird also weiterhin getestet, das Spielgefühl ist bisher aber sehr gut
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