Zitat:
Zitat von Fastest115
Befürchte aber dass das bei 6 Schichten bei nem Maxbelag passieren wird
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Ziemlich sicher...Es gibt zum Revolution 3 mittlerweile eine Reihe ganz ansehnlicher Videos auf youtube, dort zeigt der Hersteller/Entwickler(?) wie geklebt werden soll etc.
Die Klebeschicht soll eine Dicke von 0,05 bis 0,1 mm haben. Ist der Belag also an die 4 mm Grenze heranproduziert, wird selbst der übliche Toleranzwert überschritten.
Ich denke, hinsichtlich Mehrfachtests und Wiederverkauf ist Revolution 3 der perfekte Kleber, da sich die Schicht fast immer an einem Stück abziehen lässt - kein Abrubbeln, keine Mondlandschaft...Dazu kommt, dass man ein kleines Korrektiv hat, wenn ein Belag mal härter ausfällt als gewünscht/gewohnt.
So schafft man sich z.B. einen minimal weicheren Calibra Tour M (Genius, Aurus...), wenn der Tour S (Genius Sound, Aurus Soft...) schon
zu weich ist, statt für viel Geld bei anderen Herstellern einen Belag zu suchen, der die gewünschten Eigenschaften erfüllt.
Die Diskussion um die Regelkonformität an sich (mal weg von der Belagdicke...) finde ich schwierig. Es dürfte bei jedem Kleber eine "Änderung der Spieleigenschaften" abhängig von der aufgetragenen Menge eintreten.
Bei Freechack eher wenig, bei Freechack 2 wohl etwas mehr - und meines Wissens hat der eine oder andere schon vor dem Auftauchen der Latexkleber nach der Devise "viel hilft viel" geklebt, weil ein minimal weicheres Spielgefühl entstanden ist - und sei es im Kopf ;-)
Wenn ich Revolution 3 sehr sparsam verwende, gibt es keinen merklichen Effekt. Nehme ich viel und verteile das auch noch auf mehrere Schichten, dann schon. Ich sehe da im Sinne der Regel keine "Nachbehandlung" des Belages per sé wie durch Tuner oder beim Noppenglätten, und den Rest besorgt die Schlägerkontrolle.
Sollte der Effekt allerdings nicht durch die Elastizität der Klebeschicht entstehen (was manche ja durchaus bezweifeln) sondern durch beigemengte Tuner, sieht die Sache selbstverständlich anders aus.