Zitat:
Zitat von TT-Else
P.S. an die Leute, die, die eingedeutschten Chinesen nicht so mögen..... Wer spielt denn beim Fußball in "UNSERER DEUTSCHEN NATIONALMANNSCHAFT????" Leute schaut euch doch mal um...
...wir sind überall Multikulti.....und trotzdem spielen diese Leute, für das Land in dem sie Leben....und sich ZUHAUSE FÜHLEN 
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Da sein ja auch prinzipiell erstmal gar nichts gegen gesagt. Ich persönlich bin ein großer Fan von Assamoah, Özil, Boateng etc. in der Nationalmannschaft. Nur sollte man nicht vergessen dass diese Spieler in Deutschland geboren sind, aufgewachsen sind und ausgebildet wurden. Von mir aus kann jede deutsche Nationalmannschaft mit so vielen Wuans, Özil, Pavlochenkos etc. spielen, wie sie möchten, da schließe ich mich deiner Argumentation an.
Dass aber chinesische Spielerinnen jenseits der 30 gezielt eingebürgert werden, um die Mannschaft zu verstärken, geht meiner Meinung nach nicht an. Erinnert mich ein bißchen an den Fussballverband von Quatar (oder ein anderes Emirat), der vor einigen Jahren mit gezielter Einbürgerung und jeder Menge Kohle seine Fußballmannschaft in der Weltspitze etablieren wollte.
Ich denke jeder, der schon selbst Jugendarbeit gemacht hat oder viel mit Jugendlichen zu tun hat weiß, wie frustrierend es ist, wenn den eigenen gut ausgebildeten und ehrgeizigen Jugendlichen "eingekaufte" Spieler vor die Nase gesetzt werden. So was kann ganze "Ausbildungskulturen" inklusive Jugendtrainern, Betreuern, Eltern und jüngeren Nachwuchsspielern vergraulen - und gefährdet somit die Basis der Nachwuchsförderung. Die kleinen Wuans, Lemmers und Mittenhams da draußen werden sich (im Gegensatz z.B. zu den kleinen Franziskas und Dudas) wohl zwei Mal überlegen, ob sie den Weg Profi-TT einschlagen angesichts solcher Aussichten. Zumal Deutschland ja mit den Soljas, Mittenham und Lemmer in den letzten Jahren herausragende Erfolge im Nachwuchsbereich gefeiert hat. Und konsequent zu Ende gedacht läuft eine solche Praxis zudem auf zwei eingebürgerte Chinesinnen pro europäische Top-Nation hinaus...
Ich jedenfalls hätte es Rumänien mit ihre tollen Nachwuchsförderung sehr gegönnt.