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AW: Schnittstelle zwischen den Ergebnisdiensten ?
Das ist der Föderalismus. Genausowenig kann der Bund den Ländern vorschreiben wie sie Ihre Lehrpläne für die Schulen und Ihre Bildungspolitik zu machen haben...
Ich denke der DTTB könnte jedoch ein ELO-System vorschreiben, als Bewertungsgrundlage (kann micha ber da auch täuschen). Aber das haben, wie stormarn ja sagt, bis auf Hamburg eh schon alle. Ändert also nicht viel.
Die Schnittstelle wäre schon die einfachste Lösung. Ob allerdings die kostengünstigste weiß ich nicht. Letztendlich dürfte ja genau das der Knackpunkt sein.
Die click-tt-Verbände werden sagen jeder Ergebnisdienst muss gleich viel für die Schnittstelle bezahlen. Da die großen Verbände alle click nutzen sind die Kosten dann für diese Verbände eher gering. Für die Verbände, die einen anderen Ergebnisdienst nutzen eher hoch.
Die anderen sagen der DTTB will das also soll jeder Verband gleich viel bezahlen. Am besten noch nach Größe gestaffelt.
Für mich sind beide Argumentationen nachvollziehbar.
Eigentlich müsste aber der DTTB die für den TT-Sport günstigste Lösung wählen. Entweder über Ausschreibung und Schnittstelle oder aber über Auschreibung, einen einheitlichen Ergebnisdienst der dies alles liefert. Es kommen ja zumindest zwei in Frage mit click und TT-Live. TT-Info scheint da noch nicht so weit zu sein. Kann sich aber ja auch ändern. Allerdings habe ich da das Gefühl, dass ELO nur deshalb umgesetzt wurde weil man musste und nicht weil man davon überzeugt ist. Das scheint mir bei click und bei TT-Live anders zu sein.
Problem ist egal was der DTTB machen würde. Es gäbe unzufriedene Leute. Wenn er es vorschreibt oder wenn er jemanden versucht zu drängen wirkt dies natürlich auch entsprechend. Aber über Überzeugungsarbeit klappt es auch nicht weil man immer das gewohnte bevorzugen wird und sich nicht umstellen will. Das Ganze ohne großaertige Wertung.
Von demher kann nur der DTTB die Lösung bieten. Und wenn Schnittstelle dann auch die Kostenverteilung dafür festlegen.
Ein Argument finde ich übrigens imemr sehr schlecht. Der DTTB wolle eine einheitliche Rangliste, deshalb müsse er die Kosten übernehmen und die Verbände die nicht dabei sind mit reinholen. Eine einheitliche Rangliste wäre für uns alle sehr sinnvoll, deshalb sollte diese eigentlich das Ziel für uns alle sein. Also sollten auch alle etwas dafür tun. Das Angebot zum Gespräch von Seiten der TT-Live-Verbände habe ich dabei als sehr positiv gesehen auch wenn ich natürlich nicht genau weiß ob dies wirklich eine Gesprächsgrundlage für den DTTB war. Dieser sah es scheinbar ja nicht so.
Und damit sind wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen. Die Außendarstellung des DTTB ist dadurch nicht positiv während sich die TT-Live-Verbände und TT-Live sehr gut gegenüber Ihren Mitgliedern positioniert habe. Ganz egal ob das Angebot auch nur einen Hauch einer Chance gehabt hat. Durch das Angebot ist der schwarze Peter beim DTTB. Und durch die einfache Absage, ohne dass überhaupt wirklich Gespräche stattgefunden haben (so kommt es zumindest bei den Unbeteiligten TT-Spielern an) hat dieser den schwarzen Peter auch gleich aufgenommen und dieser hat sich ganz schnell vervielfältigt.
Aus meiner Sicht nicht clever.
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Arroganz ist der Anfang der Niederlagen. Selbstbewußtsein jedoch der Anfang des Sieges. Wo ist die Grenze???
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