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AW: Schnittstelle zwischen den Ergebnisdiensten ?
Eigentlich braucht man nur einen Ergebnisdienst, das ist schon richtig. Leider ist es in der Vergangenheit versäumt worden, hier die Weichen richtig zu stellen und per zentraler Ausschreibung diese Sache zu regeln, bzw. beim Verband selbst eine entsprechende Institution zu schaffen. Ob nun ein Dutzend Leute das beim DTTB machen oder bei einer privaten Firma sollte ja dem einzelnen Spieler herzlich egal sein. Letztendlich wurde diese Möglichkeit versäumt, mit dem Ergebnis, dass sich verschiedenene Ergebnisdienste etablieren konnten, mit zugegeben izwischen unterschiedlichen Marktpositionen. Ich denke, es steht nicht zur Debatte, auch wenn das von einigen beabsichtigt sein mag, dass die Haushaltshoheit der Einzelverbände infrage gestellt wird, etablierten alternativen Ergebnisdiensten einfach per "Ansage" der Saft abgedreht wird und ein nicht durch eine Ausschreibung ermittelter Ergebnisdienst verordnet wird. Die Antwort wäre also eher sowas wie: "An sich braucht man nicht mehrere Ergebnisdienste, es gibt aber nun mehrere und keinen Grund oder Handhabe, diese abzuschaffen." Man kann nicht erwarten, dass eine Firma einfach die Segel streicht, um dem Konkurrenten zugunsten eines "übersichtlicheren" Markts (Monopols) das Feld zu überlassen. Ob ein Verband dies tun sollte, hängt davon ab, ob es Alternativen gibt. Diese bestünden ja in der Schnittstelle. An der entsprechenden Demo wird gearbeitet, denke ich mal.
Eine andere Lösung wäre vielleicht das Herauskaufen aus den bestehenden Verträgen und möglichen Folgeverträgen incl. Entschädigungen für Ergebnisdienste und Verbände für Ausfälle und Umstellung, wenn nicht das Wettbewerbsrecht sowieso dagegen spricht. Wahrscheinlich könnte man dann aber für diese Beträge auch eine zentrale Lösung finanzieren.
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