Zitat:
Zitat von stefan.s
Bei geltendem Regelwerk jemanden trotz Staatsbürgerschaft nicht zu nominieren, weil er/sie nicht hier im Kinderkader war oder weil er/sie zu schlecht die Landessprache spricht, ist doch schon grenzwertig, oder?
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Grundsätzlich hast Du Recht.
Bei geltendem Regelwerk, bei geltenden Gesetze usw...
Einen Grund findet man immer.
Allerdings wenn jemand trotz der neuer Staatsbürgerschaft schlecht die Landessprache spricht -
bedeutet es womöglich, dass etwas schief bei der Einbürgerung lief bzw. dass die Gründe für die Einbürgerung wahrscheinlich nur ein "sportliches" Hintergrund haben.
Trotzdem: es geht hier nicht um Einbürgerung, sondern um Spielberechtigung und das ist natürlich keine Xenophobie.
Aber dieses "Todesrennen" zw. europäischen Verbände, wer bessere drittklassige chinesische Spielerin kauft ist nichts anderes als ein Absurdität und nichts gutes für europäisches Tischtennis.
Die Athleten selbst betrachten das Ganze wahrscheinlich als Geschäft und eigenes Vorteil.
Lächerlich ist dieses Vorgehen umso mehr, wenn es bei anderen Verbände kritisiert wird und dann plötzlich genau dasselbe gemacht und als "historischen Triumph" gefeiert wird...