Gemach, Haudruff
in diesem und im Parallelthread entfernt man sich in der Tat zusehends vom eigentlichen Thema.
Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und philosophiert über Dinge, die mit den ja offenbar wirklich diskussionswürdigen Nominierungspraktiken des DTTB nicht das Geringste zu tun haben.
Einige Wenige hier (Petar zB) versuchen zwar, den roten Faden wiederzufinden bzw. beizubehalten, aber eingedenk der Vielzahl an Off- bzw Halbtopic-Beiträgen fällt das natürlich schwer.
Worum geht's denn eigentlich?
Dass man durch das "Eindeutschen" von chinesischen und in deren "erster Heimat" ausgebildeten Spielerinnen (allesamt jenseits der 30!) zwar einen sportlichen Erfolg errungen hat, der bislang seinesgleichen sucht, dafür aber den "Kollateralschaden" auf sich nimmt, "eigene" Spielerinnen aufs Abstellgleis zu schieben, denen die Motivation zu nehmen und - schlimmer! - sich offenbar nullkommanull darum schert, was man "früher" zu diesem Thema von sich gegeben hat.
Und sich dann wundert (oder auch nicht), dass - auch eingedenk der nachvollziehbarerweise rückläufigen Identifikation mit diesem Team - kontroverse Diskussionen entstehen.
So weit so gut.
Worum geht's nicht?
Kann ich Euch sagen.
Es geht nicht ums Aussehen, nicht um die Sprachkenntnisse, geschweige denn -tests "unserer" Europameisterinnen.
Gewiss nicht geht's um Parallelen zu anderen Sportarten, wie Tennis oder Fußball.
Es geht auch nicht darum, ob das rein rechtlich möglich ist (ist es!) und ob das durch Sportverbände unterbunden werden sollte.
Und schon gar nicht geht's um "Rassismus", um "rechte Tendenzen" und um Ausländerfeindlichkeit.
Da scheinen einige (so auch übrigens der von mir hochgeschätzte Brett; schön dassde wieder da bist

) hypersensibilisiert zu sein und nur auf ihr persönliches Schlüsselwort oder Reizthema zu warten.
(hab ich ja zugegebenermaßen auch, beispielsweise Steuer(un)gerechtigkeit
)
Persönliche Animositäten werden dann auch gerne mal ausgetragen vor diesem Hintergrund, wie die jüngere Vergangenheit (Stichwort smiley vergessen...

) gezeigt hat.
Leute, legt bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage!!!!
Weder die Aussage der "Fans" ("Wir klatschen nicht für Chinesen") noch die des Präsidenten ("wir befinden uns in einer rechten Ecke")...der übrigens in der Tat weder zurückzutreten braucht noch sich entschuldigen muss; zumindest nicht deswegen
Übt mal etwas Gelassenheit und Toleranz; erwartet Ihr von anderen ja auch.
Und lest zwischen den Zeilen, betrachtet den Zusammenhang, reißt nix aus selbigem.
Und wie gesagt, (auch wenn Ihr danach schon euer ganzes Leben vergeblich gesucht habt

), findet den "roten Faden".
Um mit Hugo Müller-Vogg
(einem meiner Lieblingskolumnisten, nebst Fleischhauer und Klonovsky
) zu sprechen:
DAS MUSS DOCH MAL GESAGT WERDEN.
Ende, Feierabend.