1. Herren: TSV Barrien - SV Aue 6:9 (3:6)
Aue punktet auch auswärts und ist weiterhin ungeschlagen. - 21.10.2013.
Barrien. Wer hoch führt, der stets noch zittert, so hätte die Überschrift auch in diesem Spiel ausfallen können, denn das Liebenauer Sextett machte es wie gegen Bassum unnötig spannend. Aue führte schnell mit 1:2 in den Doppeln bei denen Röske/Röske und Isensee/Kästner überzeugen konnten. Die Röske Brüder brachten die Liebenauer erneut komfortabel durch ihre Siege gegen Wünderlich und Meyer mit 1:4 in Front. Isensee verlor seine Partie gegen den gut aufgelegten Drösemeyer in drei Sätzen, ehe Hoffmann ungefährdet gegen Barrien’s Kaptiän Rüdiger Schanzmann gewann und den alten Abstand zum 2:5 herstellte. Im unteren Paarkreuz konnte nur Jens Kästner seine Partie gegen Barrien’s Youngster Schumacher klar in drei Sätzen gewinnen. Das Match von Heiko Lemm musste ebenfalls den Gastgebern überlassen werden und so wurde beim Stand von 3:6 gewechselt. Im zweiten Durchgang waren es wieder die Röske’s, die ihre Farben durch ihre beiden Siege mit 3:8 in Führung brachten und somit war klar, dass die Grün-Weißen mindestens einen Punkt aus Barrien entführen werden. Dann folgte jedoch eine Niederlagenserie, wie im letzten Heimspiel gegen den TSV Bassum. Hoffmann, Isensee und Kästner mussten alle samt ihre Spiele dem TSV überlassen und somit stand es nur noch 6:8. Schnell machte sich die Nervosität im Liebenauer Lager breit und die Daumen wurden noch fester gedrückt. Heiko Lemm behielt dann in seiner zweiten Partie, welches gleichzeitig das letzte Einzel war, die Nerven und machte den sprichwörtlichen Sack zum 6:9 Auswärtssieg zu. Die Liebenauer sind nun nach vier Spieltagen weiterhin ungeschlagen und klettern auf Rang drei der Tabelle. „Im zweiten Durchgang ist es bei uns wie verhext“, so fasste Kapitän Kästner die Partie zusammen. „Wir haben es uns im zweiten Durchgang zu leicht gemacht, mal wieder hat sich jeder auf den anderen verlassen, das müssen wir im Kopf abstellen um gegen die Topclubs der Staffel zu bestehen“, so André Röske.
Grüße von der Aue
isi
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