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AW: Schnittstelle zwischen den Ergebnisdiensten ?
Vielleicht ginge auch das, aber das ist ja nicht das Thema, sondern zunächst mal eine gemeinsame Rangliste vor 2019, die sich zumindest technisch auch ohne einen einheitlichen Ergebnisdienst realisieren lässt. Die Kosten lassen sich ja danach immer noch diskutieren,
Eine Aussage wie "kein Interesse" hat für mich da eine ganz andere Botschaft als "es ist zu teuer". Im 2. Fall würde man ja dann die Kosten abschätzen und wer weiß, vielleicht ließe sich ja dafür auch ein Sponsor finden.
Welche Möglichkeiten gäbe es denn?
Click-tt könnte als Inhaber der "Datenmehrheit" die Rangliste führen, das wäre aus vielen genannten Gründen, denen ich mich gar nicht verschließen will, sinnvoll. Dafür wäre eine Schnittstelle notwendig, eine prinzipielle Bereitschaft hierzu wurde zumindest von tt-live bekundet. Seitens click-tt besteht daran kein Interesse, da wahrscheinlich ein weiterer Zulauf von Verbänden erhofft wird, und die Verhandlungen wurden abgebrochen. Damit scheidet click-tt als Motor des Ganzen im Moment leider aus.
Der DTTB könnte die Rangliste selbst führen. Daran besteht auch kein Interesse, sonst wäre das Thema schon bearbeitet worden. Dies ist nicht geschehen, entweder um Kosten zu sparen, oder in der Hoffnung, dass es doch gelingt, alle Verbände unter click-tt zu vereinen.
Das Argument, dass der DTTB die Verbände nicht zwingen kann, lasse ich nicht gelten - schließlich wäre auch eine freiwillige Bereitsstellung der Daten durch die Verbände möglich, im Interesse der Aktiven eigentlich der anzunehmende Normalfall. Falls es nicht zu finanzieren ist, müssten die zu erwartenden Kosten benannt und diskutiert werden und abgewogen werden, ob eine zentrale Rangliste mit Folgekosten nicht besser ist als gar keine zentrale Rangliste unter Ausschluss von über 100000 Aktiven, deren Interessen der Dachverband ebenso und unabhängig von Mehrheiten ebenso zu vertreten hat. Ein Verband, der sich da sperrt, und seine prinzipielle Bereitschaft verweigert (mal unabhängig von den Kosten) macht sich da sicher angreifbar und liefert einen Beweis für einen vorliegenden Interessenkonflikt.
Eine andere Möglichkeit wäre die Berechnung durch einen anderen Ergebnisdienst oder gar ein Portal außerhalb der Ergebnisdienste. Wenn ein automatisierter Export nicht gewährleistet werden kann, müsste es eben über eine Mehrfacheingabe erfolgen. Die Eingabearbeit liegt sowieso auf Seiten der Aktiven und möglicherweise gibt es genug ehrenamtliche Aktive, die die Daten tagesaktuell zusätzlich in ein bestimmtes System einspeisen würden. Ein Aktiver pro Verein oder pro Staffel oder pro Spielklasse z.B., der alle Spiele ehrenamtlich an eine zentrale Datenbank meldet, unabhängig vom eigentlich vom Verband verwendeten Ergebnisdienst... Ich erinnere hier mal an die Eingabe der Ergebnisse der überregionalen Spielklassen durch Hans-Albert Meyer ins tt-live-System. Das, was er macht, könnte natürlich auch für die anderen Klassen erfolgen. Das wäre eine sicher vermeidbare Mehrarbeit, aber keine unlösbare Aufgabe, und mit geeigneten Tools zudem sicher noch zu vereinfachen. Die Folge könnte eine inoffizielle, aber zumindest vollständige Rangliste sein. Ich persönlich hätte jedenfalls kein Problem damit, einmal alle zwei Wochen unser Spiel auch noch an andere Ergebnisdienste oder Portale zu melden.
Eine auch interessante Möglichkeit wäre, dass in einem anderen Land mit laxeren Bestimmungen einfach alle Ergebnisdaten aus den verschiedenen Ergebnisdiensten automatisiert abgesaugt und zusammengefasst werden, falls das in Deutschland nicht geht. Dann wird die Rangliste eben auf einer rechtsfreien Karibikinsel berechnet.
Ich stelle das jetzt mal gespielt naiv in den Raum, um die Diskussion ein wenig zu beleben.
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