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die beiträge scheinen nicht mehr ganz zum eigentlichen thema zu passen. es geht eigentlich um emotionen und nicht um provokationen des gegners. kommentare über den gegner und dessen spielweise während des spiels halte ich für unsportlich. zielen sie doch nur darauf ,den gegner aus der konzentration zu bringen. ich kenne auch einige spieler, die jeden ball kommentieren müssen ( nicht bösartig), weil sie sich das im training angewöhnt haben. ich mache sie dann immer darauf aufmerksam, was fast immer hilft. selbstanfeuerungen und kurze ermahnungen an sich selbst stören mich nicht.
was das eigentliche thema aber betrifft, so kenne ich keinen, der ohne emotionen spielt, er zeigt sie halt nur nicht. es gibt eben extrovertierte und introvertierte. "showspieler", die das publikum brauchen, sind halt stark abhängig und brechen bei schlechter stimmung total ein. ich glaube, dass man in einer einzelsportart sich nur auf sich selbst verlassen sollte und dementsprechend bestimmte übungen erlernen sollte: entspannungsübungen vor dem spiel (autogenes training), visualisierung kurz vor beginn und zwischen den ballwechseln zur korrektur von bewegungsabläufen. spannnung und positives denken bringen dann die nötige durchschlagskraft. wer mit seinem "schicksal" hadert oder verlorenen punkten und chancen während des spiels nachtrauert, wird auch verlieren. eine genaue spielanalyse mit rekapitulation der ballwechsel, spielzüge und taktik nach dem spiel.
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Intelligenz läßt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen.
Gary Kasparov
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