Ich möchte mich der Einschätzung von PeterPlan im wesentlichen anschließen. Ich sehe allerdings die dynamische Initialisierung aus dem Punktspielbetrieb als die wahrscheinlich genaueste Form an, da hier z. B. nicht die Möglichkeit besteht, dass z. B. eine Initialisierung aus einem verpatzten Turnier mit vielen Spielen bei schlechter Tagesform resultiert. Ansonsten _sind_ ja inzwischen sehr viele Spieler bereits nach einem vergleichbaren Elo-Rechenweg, wenn nicht dem gleichen, initialisiert, und die meisten ja nach einer Initialisierung nach dem Punktspielbetrieb. Es müsste also diese als Kernproblem dargestellte Initialisierung für den überwiegenden Teil der Spieler gar nicht mehr erfolgen - sie ist bereits im jeweiligen Ergebnisdienst erfolgt (die Werte müssten bei Bedarf lediglich mit einem aus einer Art "Metaanalyse" errechneten Korrekturfaktor versehen werden) , diese kann auch bei einem anderen Ergebnisdienst vorgenommen und als Startwert dem Verwalter der zentralen Rangliste mitgeteilt werden. Geht man davon aus, dass die Berechnung in allen Verbänden nach gleichen Prinzipien/dem gleichen Rechenweg erfolgt, gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass es Qualitätsunterschiede bei der Initialisierung durch unterschiedliche Ergebnisdienste gibt, wie es durch diese Passage suggeriert wird:
Zitat:
Die anderen knapp 8.500 turnierinitialisierten Spieler spielen fast alle in Deutschland in den nicht-click-TT-Verbänden, und hier besteht die Hoffnung, dass sie irgendwann in der Zukunft, wenn ihr Punktspielbetrieb auch in click-TT abgebildet worden ist, zusammen mit den Spielern aus den gleichen Verbänden, die derzeit noch gar keinen TTR-Wert haben, einen wirklich guten (weil aussagekräftigen) Initialisierungswert erhalten werden, der mit der statischen oder dynamischen Punktspiel-Initialisierung erfolgt ist.
Deshalb ist es im Interesse dieser Spieler erforderlich, ihre Punktspielergebnisse strukturiert mit dem ganzen Staffelaufbau und allem, was dazugehört, in click-TT abzubilden und eben gerade nicht so, wie Hawky es vorgeschlagen hat, denn dann müssten sie dynamisch turnierinitialisiert werden und würden irgendeinen nur ungefähr richtigen Initialisierungswert erhalten, der im Einzelfall mehr oder weniger weit daneben liegen kann.
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Das Interesse dieser Spieler sollte eher sein, dass die bereits erfolgte Initialisierung im Heimverband/-ergebnisdienst nicht ignoriert, sondern berücksichtigt wird, ggf. unter Zuhilfenahme von Korrekturfaktoren, die es ja auch für click-tt-Verbände gibt, denn diese Initialisierung ist ja nach deiner Argumentation die genauere und ist der Turnierinitialisierung überlegen.
Im übrigen haben wir in Berlin durchgesetzt, dass überregionale Spieler nicht im Pokalbetrieb neu initialisiert werden, sondern ihr ttr-Wert zur Initialisierung benutzt wird, andernfalls würden sie wie ein Freizeitspieler initialisiert werden, mit allen Folgeerscheinungen, was zu gewissem Unmut geführt hat.
Auch das Gegenteil wäre wünschenswert, also dass z. B. ein aus einem tt-live Verband kommender starker Spieler, der in aus persönlichen Gründen in einer niedrig spielenden ersten Mannschaft in einem click-tt Verband aufgestellt wird, entsprechend händisch initialisiert (nach LivePZ) werden könnte, das wäre zumindest ein kleiner Datenaustausch und besser als nichts.