@martinspin
Ich bin wahrscheinlich ein bischen bösartiger im Spiel als Du aufgrund deiner Schilderung, d.h. ich versuche, gegen deutlich schwächere Spieler schon so schnell wie möglich den Punkt zu machen, v.a. auch aus ökonomischen Gründen (bin sonst vielleicht nicht mehr fit im letzten Spiel des Turniers

). Ausser ich sehe mich genötigt, das Schupfspiel noch etwas einzuspielen weil zu unsicher, dann werde ich natürlich auch noch versuchen, das noch etwas einzuschleifen. Gegen sehr passive Spieler und v.a. andere Unterschnittverteidiger suche ich schon die Initiative mit der VH und krökle nicht einfach lange mit in der Hoffnung, dass der Gegner zuerst den Fehler macht. Dabei wird dann natürlich nicht auf Teufel komm raus Risiko gespielt. Das ist ja auch nicht notwendig, da mir von der anderen Seite gar keine Gefahr droht wenn ich mal einen Sicherheitsball einstreue.
Danke für die Platzierungstipps, ist schon das zentrale Problem. Die Tischmitte um den WP herum ist an sich mein Lieblingsziel, die RH-Ecke des rechtshändigen Gegners steuere ich möglichst selten an (Ball fliegt ja sonst häufig in meine Noppenrückhand) ausser ich bin mir sicher, den Punkt direkt zu machen, oder ich bin allein am Tisch.
@JanMove
Die meisten Weltklassespieler sind doch schon irgendwie eher vorhandorientiert, oder? Natürlich kann man die RH heutzutage nicht mehr einfach praktisch immer umlaufen, aber die meisten suchen tendenziell eher den VH-Angriff wenn sie die Wahl haben. Zumindest hatte ich an der WM bei den Spielen Schlager-Wang und Schlager-Kong diesen Eindruck, die Kerle haben sich auf der RH mit Topspin- und Kontervarianten in Schach gehalten und jeweils einen Höllenrespekt vor der gegnerischen VH gezeigt. Stark rückhandorientierte Spieler wie Kreanga sind doch seltener, und auch die klar ausbalancierten ohne Hauch einer "Arbeitsteilung" zwischen den beiden Seiten scheinen mir nicht so häufig (vielleicht Dimitri Mazunov noch? Sicher nicht die Chinesen).
Grüsse
Taugenichts