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Re: Sichere Spielweise oder riskante Schläge?
@ Taugenichts
Sicherlich ist die Mehrheit der Topspieler irgendwie vorhandorientiert, da sich damit einfach druckvoller spielen lässt. Aber so einfach wie es martinspin beschreibt, d.h., mit einer Seite nur den Ball halten und Vorbereiten und mit der anderen Seite Punkten, ist es auch nicht.
Du hast recht, die ganzen Asiaten sind stark vorhandorientiert, was bei Penholderspielern sowieso klar ist. Aber auch die Shakehandspieler spielen meistens einen brutalen Vorhandhammer mit dem ganzen Arm (chinesische Schule) und blocken/kontern vorwiegend mit der Rückhand. Ich denke mal, dies hängt damit zusammen, dass viele Asiaten eher klein und sehr schnell sind.
Bei den Europäern überzeugen vor allem Spieler aus den ehemaligen Ostblockstaaten (Ungarn, Polen, Tschechen, Rumänen, ..) mit einer gepflegten Rückhandkultur. Naja, ein Musterbeispiel ist da natürlich die russische Rückhandschule (siehe Smirnov, Mazunov-Brüder). Aus den guten alten Zeiten ist natürlich auch Grubba zu erwähnen mit seiner extremen Rückhandtechnik.
Ansonsten darf in einer Aufzählung der guten Rückhandspieler natürlich auch ein Persson nicht fehlen. Naja, und Rosskopfs Rückhand halte ich zwar nicht für extrem stark (da viel zu unsicher), aber sein Rückhandschuss ist allemal für einen direkten Punkt (oder auch Fehler) gut!
Um zu guter letzt auf die Schweiz zu kommen, muss man leider sagen, dass hier überhaupt keine Rückhandkultur vorhanden ist. Von den wirklich starken Spielern, fällt mir nur Thierry Miller mit einer sehr, sehr guten Rückhand ein. Ansonsten alles tote Hose!
JanMove
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