Zitat:
|
Zitat von JanMove
Spin- und Tempovariation beim Topspin funktioniert wohl in erster Linie durch den Einstellwinkel vom Schläger und die Armbewegung. Damit lässt sich der Druck auf den Ball und das Streifen des Balles beliebig variieren.
|
@ JanMove
Hallo
Schön für dich, dass das Handgelenk bei dir einfach mal so immer mitspielt. Nehme an, du achtest unbewusst darauf, dass es locker bleibt. Denke auch dass, das der sinnvollste Umgang ist mit dem Thema.
Der Spin ist sicher auch davon abhängig, wie stark tangetial der Ball getroffen wird. Habe gemerk, dass auch der Treffpunkt auf dem Schläger eine entscheidende Rolle spielt. Bälle die in der Schlägermitte getroffen werden, haben weniger Spin wie Bälle die auf der nach vorne gewandten Seite eher zu Schlägerkante hin gespielt werden. Die Beschleunigung ist da am Stärksten.
Bei der Beschleunigung aus der Armbewegung heraus, differenziere ich wieder zwei Faktoren: Geschwindigkeit der Beugung des Untarms und zusätzlich noch die Drehung des Unterarms per Elle und Speiche: Supination für RH-Topspin und Pronation für VH-Topspin.
Der Unterschied von Timo's TS zu vielen anderen ist, dass er bei seinem VH-Topspin eben auch die Beschleunigung aus der Pronation benutzt. Das ist daran zu erkennen, dass die Hand am Ende der Schlagphase vorne zur Seite abgewinkelt ist.
Abschliessend finde ich es als Trainier und Spieler schon wichtig, bescheid zu wissen über die bestimmenden Faktoren der Technik. Nur dann kann diese auch optimiert werden.
Gruss
martinspin