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AW: Umstieg von klassischem Offensivspiel zu Störspiel
1. Die Umstellung ist möglich und macht sinn ist aber extrem zeit und Nervenaufwendig
Das kommt daher das man sich ja in X jahren bestimmte Bewegungen/Reaktionen automatisiert hat. Mit dem Material was du spielen willst musst du aber alles andersrum machen. Wenn du weißt wo der Ball hin kommt geht es schnell ganz gut aber wenn du schnell mal intuitiv den Schläger rein halten musst macht man es sehr oft falsch. Folge sind am Anfang der Umstellung im Wettkampf viele leichte fehler!!!!
Man verliert also am Anfang sicher gegen einige Gegner gegen die man noch nie verloren hat und die Kurve geht sicher erstmal ne Ecke nach unten bis sich alles gefestigt hat.
2. Ich hab den Umstieg mit ca 30 gemacht und ich kenne einige (die ich auch trainiert habe) die das gemacht haben. Es dauert ungefähr 4-6 Monate bis man mit dem neuen System wieder genau so gut ist wie vorher und das bei viel Training also 3 mal die Woche 2 Stunden systematisch spielen(Übungen) mit nem Trainer der davon Ahnung hat plus wettkämpfe.
3. Dazu darf man nie aufhören dran zu glauben. Wenn man zwischendurch immer mal wieder auf NI umsteigt weil man mal verliert oder mal nen wichtiges Spiel hat wo man mit NI eher glaubt zu gewinnen usw dann kann man es gleich lassen sondern wird weit zurück geworfen
4. Für echtes Störspiel am Tisch würde ich aktuell auf einen Glatten Anti umsteigen. da hat man die Schnittumkehr mit. Griffige LN sind da sehr schwer zu beherrschen am Tisch. Da brauch man noch bessere, genauere Bewegungen unter Druck....
5. ich empfehle den Nightmare. Grund. er spielt sich vom Anschlag am NI ähnlichsten. Also relativ "weich" die meisten anderen Stöhrantis sind eher hart und man denkt vom Gefühl man haut gegen nen Stück hartplastik
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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