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Re: Handgelenkeinsatz als rotationsverstärkendes Element der TT-Technik
Vielleicht eine halbwegs interessante Erfahrung zum Thema Lockerheit:
Im gestrigen Meisterschaftsspiel habe ich "unstandesgemäss" gegen einen Penholder verloren, war etwas verkrampft und habe mich vermehrt auf die Defensive verlassen, v.a. im 5. Satz. In der Partie danach war ich irgendwie sehr locker und habe erstaunlich problemlos einen eigentlich noch stärkeren Gegner geschlagen, und das vor allem auch mit vermehrter Offensive, wie ich es eigentlich häufig trainiere. Irgendwie habe ich mir im ersten Spiel nicht so recht zugetraut, das antrainierte auch wirklich umsetzen zu können, und so kam es dann auch raus. Im 2. Spiel habe ich mir gleich anfänglich gesagt, na was soll's, Service und dann VH-Top, keine lange Krökelei. Das ist dann auch in dieser Lockerheit recht gut gelungen. Das Problem ist, dass das leider die seltenere Erfahrung ist, meist spiele ich besser, wenn ich um jeden Ball kämpfe, also ein bischen "verkrampft" bin.
Ich denke, dass für mich am ehesten gilt: trainiertes Spiel mit einer gewissen Lockerheit durchziehen, aber nicht zu stereotyp, immer etwas variabel, mental dabei sein, z.B. überlegen warum gerade eine Punktserie verlorenging ohne sich zu verkrampfen oder ärgern (häufig steckt ein taktisches Problemchen dahinter, ausserdem verkrampft man sich weniger wenn man sich gedanklich immer wieder mit dem Geschehen beschäftigt i.S. taktischer Ueberlegungen).
Grüsse
Taugenichts
Geändert von Taugenichts (29.02.2004 um 01:15 Uhr)
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