Von der Kontrolle her fand ich persönlich in der Abwehr viele Chinabeläge überzeugend. Je nach deiner Durchschlagskraft musst du dann halt schauen...
Meine Erfahrung:
Als Schussspieler: Dünne Variante (1,8mm)
Als Topspinspieler: Dickere Variante (habs bis jetzt bis 2,2mm ausprobiert, aber die hatten den Nachteil, dass sie am Tisch beim Schupfen nicht kontrolliert genug waren, und man auf schnittige, kurze Topspins oft Türme stellt, wenn man Unterschnittabwehr spielen will.
Die dicke Variante bietet viele Möglichkeiten zum Gegenangreifen, vor allem auch Topspins aus der Halbdistanz. Braucht halt ein bisschen Arm- und Körpereinsatz. Gut für die Technik.
Die Beläge mit dünnerem Schwamm liebe ich, um krummen Schnitt in der Abwehr zu erzeugen. Auch am Tisch ist da viel möglich, wenn man kreativ spielen will. Also wenn man ein bisschen dreht immer noch ziemlich kontrolliert. Flip und Schussflip kommen auch sehr kontrolliert.
Ist dann halt echt ein Krampf, wenn man gegen Leute spielt die gar nichts machen. Beim Topspin reißt man sich halb den Arm aus auf US, aber da muss ich auch sagen, dass ich da oft nicht gut sehe, wie viel Schnitt in der Abwehr drin ist. Und Mitschupfen mag ich nicht, da hat mir der Gegner zu viel Zeit, sich seine Optionen zu überlegen
Was ich leider noch nicht probieren konnte, war einen von den Neo-Belägen in dünn auszuprobieren. Das könnte ein guter Kompromiss sein, aber beim studentengeldbeutelfreundlichen China-Händler meiner Wahl gibts nix unter 2,1mm.
Ich spiel übrigens auch das Joola Chen Weixing, also durchaus vergleichbar... Nur sind die Betonklötze halt am Anfang immer gewöhnungsbedürftig, weil da von alleine gar nichts kommt...