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AW: Was machen mit Problemkinder im Jugendtraining?
Bin Ich eigentlich der einzige der einen leichten Hauch ironie in Bits&Bobs Aussage erkennt?
Einen einmal entstandenen Konflikt aufzubrechen ist schwer und kostet viel Kraft und Zeit. Es eignen sich Spieler die gerade aus der eigenen Jugend wegen des Alters rauskommen vorerst als Hilfstrainer - diese sind meist motiviert, mit Zeit und bezahlbar. Dieses paar Augen mehr in der Halle ist nicht verkehrt.
Für das eigentliche Problem gibt es meiner Meinung nach zwei Lösungen:
A) Aufteilen der Gruppe in Basis- und Fördergruppe. Diese nicht ausschließlich von der Leistung abhängig machen sondern eher von der Motivation im Training. Wenn in der Fördergruppe in Zukunft sehr gutes und stark betreutes Training stattfindet und in der Basisgruppe den Störenfrieden wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird bzw. immer mehr von den gleichzeitigen Startern sich weiterentwickeln, entsteht ggf. neuer Ehrgeiz. Auch ist es für den Trainer leichter mit einer Gruppe leistungsorientiert zu arbeiten und die Chaoten "in einer Ecke" machen zu lassen oder am besten zu einer anderen, leicht überschneidenden, Zeit.
B) Die Gruppe mit einbeziehen und mit allen in Ruhe das Thema ansprechen. Da muss dann eine klare Ansage folgen, wen man besonders im Auge hat und dass der Rauswurf droht. Dann wissen alle 'Kinder', dass gerade etwas auf dem Spiel steht & wenn sich keine Besserung zeigt, muss einer der Chaoten halt gehen. Als positiven Effekt hast du deine Authorität zurück. Auch diesen Fall und den Rasuwurf auf jeden Fall mit allen zusammen durchsprechen und klarstellen, dass keine andere Wahl da war um den anderen Teilnehmern ein vernünftiges und 'stressfreies' Training zu ermöglichen.
Grüße!
Edit: Wenn ich die Wortklaubereien von oben lese - mit Kindern meine Ich natürlich auch oder ganz besonders die hier genannten 'jungen Erwachsenen'...
Geändert von NurVorhand (29.11.2013 um 07:49 Uhr)
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