Zitat:
|
Zitat von Pinguin
So wie du es geschildert hast, denke ich, dass der Spieler disqualifiziert worden wäre, sowie ein entsprechender Bericht des OSR an den Verband gegangen wäre. Allerdings sind solche Fragen schwer mit "ja" und "nein" zu beantworten, wenn man die konkrete Situation nicht gesehen hat. Auf jeden Fall kann der OSR den Spieler dafür disqualifizieren (und wie gesagt: würde es wohl auch bei solch einem Vorkommen).
Im Nachhinein kann er m.W. nicht disqualifiziert werden. Dazu aber noch folgendes: wenn ihr Protest gegen Vorkommnisse bei einem Spiel einlegt, dann müsst ihr so lange weiterspielen, bis das Spiel beendet ist ohne die vom Protest betroffenen Spiele zu werten (bzw. bis keine Spiele mehr "da" sind). Diese Spiele können ja vom Klassenleiter u.U. falls dem Protest stattgegeben wird, anders gewertet werden.
Ich bezweifle, dass die Partie neu angesetzt wird. Ich denke hier wird der betreffende Spieler gesperrt werden (+Geldstrafe gegen Verein) und das Spiel bleibt so in der Wertung. Für die nächste Runde wird vermutlich ein OSR eingesetzt werden (könnt ja mal beim Klassenleiter nachfragen)...
|
Wenn ich als OSR dagewesen wäre, wäre der Spieler vermutlich disqualifiziert worden.
Was andere OSR machen, ist tatsächlich schwer zu sagen. Insoweit stimme ich Pinguin zu.
Was das "zu Ende spielen" angeht, muss ich Pinguin widersprechen. Meines Erachtens gilt für alle Proteste, die im Nachhinein zu entscheiden sind, folgendes: Das Spiel ist zu Ende, wenn der für den Sieg notwendige Punkt erzielt wurde. Sollte durch eine nachträgliche andere Wertung einzelner Spiele nicht die vorgesehene, für einen Sieg notwendige, Punktzahl erreicht werden, ist das Spiel mit diesem Ergebnis zu Ende (oder halt ganz verloren).