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AW: Mitgliederentwicklung Tischtennis weiterhin negativ
Ich mache viel für die Vereinsarbeit (z.B. Heimspielbetreuung bei 5 Jugendmannschaften), bin aber selbst froh, dass nicht alle naselang jemand Spiele verlegen will. Ich kann und möchte mich nicht auch noch um Spielverlegungen kümmern. Mit Leuten, die nicht regelmäßig in einer Mannschaft spielen wollen, habe ich auch kein Problem.
Ich werde ihnen aber auch nicht hinterherlaufen und fragen, ob sie an diesem oder jenem Wochenende nicht vielleicht doch spielen. Wenn Spieler ausfallen, frage ich bevorzugt Personen, bei denen ich es für wahrscheinlich halte, dass sie einspringen - unabhängig von der Spielstärke.
Mir ist die Jugendarbeit extrem wichtig, sie bereichert mein Leben deutlich. Ich bin aber nicht bereit, noch mehr Arbeit zu haben, nur weil andere ihre Freiheiten haben wollen. Deshalb wäre ich auch nicht bereit, bei einer Mannschaft Mannschaftsführer zu sein, bei der die halbe Mannschaft nur die Hälfte der Spiele spielt, außer die fehlenden Spieler suchen selbst nach Ersatz.
Ich finde den TTR prima, weil davor in vielen Vereinen den jungen Erwachsenen die Möglichkeit genommen wurde, sich hochzukämpfen. Dass viele auch deshalb frustriert den Schläger hingeworfen haben, kann ich verstehen.
Zur Zeit spielen noch 13 18-24-Jährige, die unter meiner Regie (seit 2002) Tischtennis gelernt haben. 6 von 13 machen in unterschiedlichen Vereinen Jugendarbeit, 2 davon sogar in 2 Vereinen.
Geändert von Trillian (06.12.2013 um 01:25 Uhr)
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