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Alt 06.12.2013, 11:32
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Fozzi Fozzi ist offline
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AW: Mitgliederentwicklung Tischtennis weiterhin negativ

Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein Beitrag anzeigen
Na dann nimm mal Tennis und frag da wieviel Spiele verlegt werden? Es geht darum, dass wir in unserer Sportart schon eine sehr große Flexibilität haben...
Letztendlich sind das doch alles die alten Denkmuster, von denen wir uns mMn lösen sollten. Gerade Sportarten wie Tennis, Badminton, Squash, Billard, Golf und Kegeln sind meines Wissens Sportarten, bei denen der Rundenbetrieb eine untergeordnete Rolle spielt. Klar gibt es auch den Wettkampfsport, aber viele haben einfach an einem unbestimmten Tag Zeit und Lust, sich zu bewegen.

Unsere Struktur ist sehr eng, Mo.+Mi. Traing, Samstag Rundenspiel und alle, die nicht regelmäßig spielen wollen, fallen durchs Raster.

Letztendlich müßten Vereine ein Angebot für, ich werde jetzt mal diskriminierend, Hausfrauen, Rentner, Bewegungslegastheniker oder Leute machen, die einfach mal ab und an Lust haben, ein paar Bälle zu spielen, ohne gleich in ein wie auch immer geartetes Vereinsleben oder Spielbetrieb integriert zu werden.

Ich/wir denken anders, weil wir am liebsten 10jährige suchen und finden, die nach 5-7 Jahren Training an 1 in der ersten Mannschaft spielen und für den Aufstieg sorgen, aber wenn es um die breite der Mitglieder geht, müssen wir uns auf die Stärken unseres Sports besinnen. Und die Stärken sind, dass es jeder kann, ob klein oder groß, dick/dünn, jung/alt, usw. Und eine weitere stärke ist, dass man eigentlich nichts braucht und nur kommen muss. Schläger gibts im Zweifelsfall vom Verein, die Gummistiefel sollten einigermaßen sauber sein - los gehts!

Beispiel: ich war letztens in einem Gastverein trainieren. Weil mich bis auf einen Freund niemand kannte, durfte ich zunächst mit einem ca. 25 Jährigen Anfänger spielen. Der hatte es echt schwer, weil er niemand fand, der mit ihm spielen wollte. Aber er war willig, er wollte den Sport machen und lernen.

Was denkt ihr, wie lange wird es dauern, bis dieser Spieler vergrault wird und sich einen neuen Sport sucht ...

Wir müssen Strukturen schaffen, die solche Spieler einladen und begeistern.
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Wer vom *Schnitzelverbot* für Geringverdiener faselt, möchte vor allem eines retten: das Recht, Unsinn zur Freiheitsstatue aufzublasen. Der Verbrenner wird zum Freiheitskämpfer erklärt und das Kotelett zur letzten Bastion der Arbeiterklasse.
Man könnte ja einmal fragen, warum die Geringverdiener immer dann entdeckt werden, wenn es ums Recht auf Lärm, Abgas und Billigfleisch geht * aber selten, wenn es um Lohn oder Miete oder Würde geht.
Allen Widrigkeiten zum Trotz
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