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Alt 01.03.2004, 16:35
User 1878 User 1878 ist offline
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Re: Griffige Langnoppe am Tisch?

Ich habe zu Zeiten des 38mm-Balles auch überwiegend mit griffiger Schwammnoppe am Tisch agiert (Feint Soft), dabei tw. sogar recht rückhandlastig mit Noppenkonteraufschlägen und möglichst schnellen Rückhand-Rükhandduellen versucht zu punkten. Hin und wieder dann ein schneller Ball in die VH oder aber die Möglichkeit zum VH-Topspin nutzend.

Mittlerweile bin ich bei glatten OX-Noppen (Fakir) gelandet, weil der "Runterfalleffekt" der griffigen Schwammnoppe mit dem 40er Ball für mich nicht mehr ausreichend war. Ob man das nun Störeffekt oder sonstwie nennt, ist mir recht egal.
In jedem Fall profiterte ich regelmäßig davon, dass die Gegner den Spin/Schnitt in den Konter-/Pseudotopspinbällen mit dem Feint falsch einschätzten und daraufhin häufig bereits den zweiten oder dritten Ball im Netz oder Nachthimmel versenkten.
Die fehlende Rotation im 40er Ball führte dazu, dass die Ballwechsel zu lang wurden oder aber die leeren Bälle zu lange in der Luft standen, so dass sich auch Gegner, gegen die ich vorher nie Probleme hatte, leicht taten, mutig hart nach vorne zu spielen.

Ich bin aktuell mit der glatten OX-Noppe leichter erfolgreich, nur keineswegs aktiver als vorher - das ist schlicht unmöglich (lassen wir mal permanentes Drehen außer acht).

Den Mehrwert des höheren Spaßfaktors, den Dr. Block der griffigen Schwammnoppe zumisst, kann ich gut nachempfinden. Schöne Punkte in meinem Sinne gibts auf der RH jetzt eigentlich fast nur noch nach sehr guten Druckschupfs (am besten gegen den Lauf) oder eben sehr kurzen Blocks nach vermeintlich gutem Topspin.

Geklatscht wurde bei mir noch nie wirklich viel, mit dem Fakir hat sich das noch deutlich reduziert .

Gruß Tom

Geändert von User 1878 (01.03.2004 um 16:48 Uhr)
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