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Zitat von mithardemb
Was das mit Verschwörungstheoretikern zu tun hat? Menschen die meinen dass es den großen mächtigen Unbekannten gibt, die nennt man so.
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Also von einer Person, die die ganze Welt kontrolliert, habe ich wohl nie geredet. Aber gut. Wolltest auch mal wieder den "Verschwörungstheoretikerspruch" bringen. Gut gemacht. Das Forum applaudiert.
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Zitat von mithardemb
Natürlich gibt es Menschen die mit Geld und dadruch dass sie viele Gleichgesinnte haben Einfluß nehmen. Aber auch diese müssen wieder auf andere Menschen rücksicht nehmen.
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Meinst du? Auf wen soll denn so ein ranghohes NRA Mitglied Rücksicht nehmen? Wenn man Politker in Kriege verwickelt, damit die Waffenlobby boomt, dann ist da nicht viel moralischer Spielraum, sodass man noch auf irgendwen Rücksicht nehmen könnte.
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Zitat von mithardemb
Aber zurück vom Exkurs auf den Bundestag. Dieser ist nicht frei von Einfluss, aber er entscheidet frei. Kein Abgeordneter kann gezwungen werden eine bestimmte Entscheidung zu treffen. Weder von der Fraktion, noch von Lobbyisten.
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Das klingt so, als würden die Lobbyisten den Politikern eine Waffe in den Rücken drücken. Ich finde, Geld klappt viel besser. Drohungen funktionieren nicht. Hast du ja an ML oder nevada gesehen. Hab trotzdem nicht das Maul gehalten. Bei monatlich 400€ auf mein Konto hätte ich nie wieder einen Beitrag geschrieben

Ganz einfach
Aber gut. Wenn du glaubst, dass sie ihren Amtseid nicht brechen und frei entscheiden. Dein Ding. Vermutlich haben die auch während ihrer Amtszeit auch noch nie gelogen
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Zitat von mithardemb
Die NSA Affäre ist auch ein recht deutliches Beispiel. Alle verwickelten fürchten sich im Moment vor einem kleinen Systemadministrator. Wer ist denn da jetzt der Mächtige?
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Achja? Wovor soll sich Merkel denn fürchten, dass sie an einer Aufklärung nicht interessiert ist? Versteh ich nicht.
Dass sich die USA fürchtet, ist klar. In ihrer Situation möchte ich nicht stecken. Dennoch ist Snowden nicht mächtig. Wissen ist in unserer Welt keine größere Macht als Geld. Rangiert aber direkt dahinter, würde ich behaupten. Snowden hat die USA nur in ein Dilemma gestürzt. Ich habe keine Zweifel, dass sie ihn in kurzer Zeit umbringen lassen könnten, wenn sie wollten. Problem: Dann werden die Dokumente veröffentlicht und die USA steht durch den Mord nicht gerade super da. Wenn sie ihn am Leben lassen, werden sie auch Stück für Stück veröffentlicht und/oder fallen den Russen in die Hände. Auch nicht gerade toll. Deswegen versucht man es ja nun mit einem Deal. Haftmilderung, damit Snowden zurückkommt. Auch nicht so das Wahre für einen Whistleblower.
Snowden hat die USA also erst mal handlungsunfähig gemacht. Mächtig ist er deshalb nicht. Er hat sie Schach gesetzt. Gut und schön. Aber was, wenn sein Asyl abläuft oder sich seine finanziellen Mittel dem Ende neigen? Mal daran gedacht? Dann siehts ziemlich blöd aus. Theoretisch könnte die USA auf Zeit spielen. Bei brisanten Dokumenten also auch gewagt. Was tun? Da gibt es keine wirkliche Lösung.
Eine Begnadigung und dann später abknallen? Möglich. Aber darauf fällt Snowden sicher nicht rein. Im Prinzip hat er verkackt. Sein Wissen wird ihm im Endeffekt nicht helfen, sein eigenes Leben zu retten. Kannst den Löwen zwar verwunden und dich dann mächtig fühlen, wenn er an der Leine ist. Aber wenn man die Leine los macht und er dich zerfleischt, sieht das wieder anders aus