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AW: Mit 14 angefangen und trotzdem Profi werden?
ich verstehe garnicht, warum das derart ausgewalzt wurde.
wenn man nicht als spätestens als b-schüler in einen landeskader kommt, hat man keine chance auch nur in die nähe der nationalen spitze zu kommen.
dieser kader entscheidet über sein oder nicht sein, wenn man es mit tt wirklich ernst meint.
denn auch nur darüber hat man chancen, in eine dttb-förderung zu kommen.
die trainingsbedingungen und auch ansprüche dort sind so gut, dass man da außerhalb einfach nicht mithalten kann, egal, wiegroß das talent ist.
ich war selbst mal in einem bezikskader, dessen erklärtes ziel es war, die spieler in den höchsten mannschaften der region zu platzieren.
das war etwa das niveau her von verbandsliga/landesliga bis oberliga, maximal regionalliga.
es war ein gutes und auch teilweise hartes training, im vergleich mit dem hessenkader aber nur ein schmalspurprogramm.
viele haben es lang nicht in die oberliga geschafft, die damals noch deutlich schwächer war, als heute.
von den jungs, die im hessenkader zu meiner schülerzeit aufgelaufen sind(immel, schreitz, horn u.a.), die allesamt nationale spitze waren, hat es keiner in die 1. liga geschafft.
die haben mit 14 regionalliga gespielt und andre schüler und auch erwachsene auf hessischen meisterschaften(die einzige veranstaltung, die sie in ihrer altersklasse auf verbandsebene spielen konnten/mussten) regelmässig mit offenem mund beim zugucken oder als gegner zurückgelassen.
die sind dann aber auch nahezu auf diesem niveau stagniert.
ein andres beispiel ist franziska.
franziska konnte mit 10 jahren schon sicher beidseitig mit topspin agieren und war insgesamt schon beängstigend komplett,
auch im aufschlag/rückschlagbereich.
das habe ich selbst erfahren.
er hat mit 14 hessenliga vorne gespielt und mit 17 regionalliga vorne hoch positiv.
und er ist seit timo der einzige, der es aus dem kader in die 1. liga geschafft hat.
soviel mal dazu, was nötig ist, um eine reelle chance zu haben, in die ttbl zu kommen.
und um andren witzbolden mal zu zeigen, wie lachhaft eine solche denkweise, wie die des mittlerweile sicher ganz wo anders tätigen threaderstellers, doch ist.
"unmöglich" ist da ja noch geprahlt.
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