´
Das renommierte Weingut Rebholz ist ein gutes Beispiel für das kontinuierliche Ansteigen der Preise unter den bekannteren Winzern in der Pfalz. (Gleiches gilt freilich bundes-, ja europa- & weltweit in vielen Ländern und Anbaugebieten.)
Mitte/Ende der 90er Jahre kosteten die besten Rebholz-Weißweine - durchgegorene Riesling-Spätlesen aus den Lagen 'Siebeldinger im Sonnenschein' & 'Birkweiler Kastanienbusch' - circa zehn bis zwölf Märker ab Weingut.
Nach Einführung der sog. 'Großen Gewächse' - und nachdem Rebholz für seine überzeugende 2001er Kollektion im Gault Millau als Deutschlands Winzer des Jahres ausgezeichnet wurde und die begehrte 5'te Traube erhielt - stieg der VK für die weißen Lagenweine in der höchsten Ausbaustufe auf gut 20 Euro. (Seither hab' ich dort nix mehr gekauft.)
Und in den verg. zehn Jahren haben sich die Preise in Siebeldingen noch einmal fast verdoppelt: rund 35 Euro für ein 'Großes Gewächs aus dem Kastanienbusch', für die roten Spätburgunderauslesen noch mehr....
.......................................................
´