Rückrundenstart nach Maß
Nach dem schwer erarbeiteten 9:5 in Schopfloch, behielten wir auch gegen den TSV Dinkelsbühl 2 mit 9:3 die Oberhand. Mit diesem Erfolg kann man davon ausgehen das wir Save sind und könne die Rückrunde locker zu Ende spielen.
Die abstiegsbedrohten Gäste aus Dinkelsbühl, die ohne Bermandseder antraten, machten es uns Phasenweise nicht einfach.
Bereits im Doppel gaben wir den ersten Punkt ab. Müller Brothers sowie Uwe und ich konnten dagegen Punkten und gingen mit 2:1 in die Einzelrunde.
Im vorderen Paarkreuz boten Claus und M. Barisch ein tolles zuschauerfreundliches Spiel. Viele längere Ralleys ohne taktisches Geplänkel zog die Zuschauer förmlich an.
Claus drehte einen Satzrückstand um und führte bereits 2:1 ehe Barisch einen Zauberschlag nach dem anderen auspackte. Somit ging es in den Entscheidungssatz und leider hatte Claus Fortuna nicht auf seine Seite. Beim Stand von 9:9 setzte es einen bitteren Netzroller dem er Machtlos hinterher sehen musste. Kurz drauf war das Spiel gelaufen und Claus musste Barisch erneut zum Sieg gratulieren.
Nicht weniger spannend, aber bekanntlich emotionaler, ging es bei mir zu. Trotz meiner guten Serie gegen Dragon tat ich mich diesmal sehr schwer. Erst im fünften Satz gelang es mir etwas konstanter zu spielen und konnte dann den Sack zu machen.
Janosch war als nächster an der Reihe. Er beherrschte Spiel und Gegner nach Belieben und gewann hochverdient mit 3:0 gegen Trump.
Ich wusste doch, dass mir in Schopfloch irgendwas gefehlt hat.
Uwe und Mühlmarkl boten den Zuschauern wieder mal ein tolles Spiel mit vielen unerwarteten Wendungen. Unser Vorstand ließ nicht unter kriegen. Er wetzte hin und her, hechtete nach jedem Ball der verloren schien. Uwe Uwe, der Becker hätte Tränen in den Augen gehabt. Aber das Beste daran ist natürlich das Uwe das Spiel mit 3:1 nach Hause gebracht hat.
Jochen erwischte leider nicht seinen besten Tag und musste sich mit 1:3 Preziuso geschlagen geben.
Einmal mehr machte es unser Lukas spannender als es unbedingt sein müsste. Zugegeben, als „Jungfuchs“ tut man sich gegen Spieler wie Doffek nicht gerade leicht aber so spannend muss man es dann doch nicht machen.
Lukas gewann zwar den ersten deutlich, doch nachdem er den 2. Satz in der Verlängerung verloren hatte sah man, dass sein Spiel einen Knick hatte. Folglich gab er den dritten auch ab. Erst im vierten Satz bekam er wieder mehr Zutrauen und diesmal klappte es auch in der Verlängerung. Im fünften verlief aus unserer Sicht alles nach Plan. Knapper aber verdienter 3:2 Erfolg.
6:3 führten wir nach Beendigung des 1. Durchgangs und Spannung sollte auch nicht mehr aufkommen.
In einem von Taktik geprägten Spiel gelang es mir den 7. Punkt einzufahren, während Claus auf der Nebenplatte Dragon nicht den Hauch einer Chance ließ. Den Schlusspunkt den Abends war Janosch vorbehalten.
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Kleiner Ausblick:
Am 7.2. spielen wir in Wassertrüdingen. (Mich graust jetzt schon von der Fahrt!)
Mal schauen ob wir da mithalten können, wir geben natürlich unser Bestes.
So long