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Alt 28.01.2014, 08:44
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AW: Verbandsklasse Nord 2013/14

Ich erinnere mich, dass vor ca. 50 Jahren ähnliche Beläge auf den Markt kamen. Anti Top und ähnliches. Ich erinnere mich auch daran, dass es natürlich immer Spieler waren, die aus der Abwehr heraus mit den damals üblichen Kurznoppenbelägen nicht gefährlich genug agierten und dem Topspin nicht gewachsen waren. Die Spieler waren zumindest in den unteren Spielklassen erfolgreicher. Allerdings wollte schon damals kaum einer mit ihnen trainieren. Es ist ganauso sinnlos über behandelte oder nicht behandelte Beläge zu diskutieren, wie über falsche Aufschläge, die gang und gebe sind und ebenfalls nur bei Meisterschaften beanstandet werden. Selbst mein Seniorenaufschlag gg. Manuel Winter, den er unterschätzt hatte, wurde moniert. Dass jemand den Aufschlag mit der Hand nach hinten führt, scheint der Schiedsrichter schon als normal empfunden haben. Dass allerdings eine Mannschaft über einen Materialspieler herfällt ist unwürdig, zumal Mühlhausen selber so viele Materialspieler hat, wie manche Vereine gerade Mitglieder aufweisen. Bei den Seniorenmeisterschaften auf Landes- bundes und weltebene ist dieses Material, natürlich unbewusst behandelt, oder erworben, Standardausstattung. Da Noppenbeläge nicht geprüft werden können, genausowenig wie im Vorfeld behandelte Schwammbeläge, ich habe da tolle Geschwindigkeits- und Geräuschentwicklungen bei Meisterrschaften und Zweiligaspielen wahrgenommen, die nicht von einem von der Stange gekauften Belag herrühren können, hilft nur geeignetes Training. Dieses Training steht allen Mühlhausenern Spielern in der eigenen Halle zur Verfügung. In der Regel hat eine Mannschaft nur einen Materialspieler aufzuweisen, dass muss sowohl die gegnerische Mannschaft, als auch das Rundenspiel selbst überleben. Ein Oberschiedsrichter ändert an der Situation auch nichts. Junge Spieler brauchen sich auch nicht aufzuregen, da genug mit dem Material spielen. Fast jeder Verein kann auf einen Materialspieler zurückgreifen. Allerdings trainiert nicht jeder gerne gegen sie.
Ein Spielabbruch ist allerdings selten und ist vermutlich nur durch den Abstiegskampf zu begründen.
Als ich bei den Bezirksmeisterschaften gegen Härle verloren hatte, der sich immer rühmt, unterklassig zu spielen, obwohl er früher Nr. 1 bei Waldhilsbach war und danacvh ordentlich in den Geldbeutel gegriffen worden ist, wollte ich den Schläger fortwerfen und die schlechten Spielbedingungen als Anlaß nehmen nie wieder dort zu spielen. Aber letztendlich war es meine Schuld, dass ich das Material unterschätzt hatte.
Also Leute, lasst die Materialspieler in Ruhe, sie haben sich aus besonderen Gründen dafür entschieden und mit den normalen Mitteln und etwas Überlegung sind sie auch zu knacken. Siehe nach beim Spiel Buchen gg. Oftersheim.
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